Aktion der Schulpfarrerin Dörge inspiriert zu guten Taten

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Wie man Engel werden kann und welche Wünsche man in die weihnachtliche Ideensammlung einbringen kann, zeigen diese beiden Schülerinnen und Schüler mit ihrer Lehrerin Katja Dörge vor den großen Engelsflügeln.

Ist der Advent die besinnlichste Zeit im Jahr oder eher die hektischste? Nehmen sich Eltern Zeit für eine ruhige Stunde am Abend mit einem Lied oder einer Geschichte oder hecheln alle irgendwelchen Terminen und Einkaufslisten hinterher?

Wo ist der adventliche Gedanke von dem Guten, das man tun kann, verlorengegangen und was kann man eigentlich tun, um ihn wiederzufinden? Diese Fragen hat Schulpfarrerin Katja Dörge gemeinsam mit dem Religionsteam an der Albert-Schweitzer-Schule für ihre Schülerinnen und Schüler zusammengestellt und hilft ihnen mit einer interessanten Aktion pro Woche, ein wenig auf weihnachtliche Gedanken zu kommen.

„Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, die Engel…“ Dieses Gedicht von Max Feigenwinter inspirierte Dörge und das Religionsteam dazu, den Kindern und Jugendlichen zu sagen, dass jeder Mensch für andere ein Engel sein kann. „Es gibt da dieses Foto von einem kleinen Kind in einem Slum, das durch Dreck und Elend als Engel geht“, so die Pfarrerin. „Dieses Bild stand Pate für die Aktion ‚Weihnachtsengel 2017‘, an der viele Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte an mit Begeisterung teilgenommen haben.“

Die Schülerinnen und Schüler sollen für sich und andere Engel sein und einen Wunsch aufschreiben, den sie gerne erfüllen würden, wenn sie Engel wären. Doch das ist nicht alles: Gemeinsam mit dem Kunst-Leistungskurs der Q3 haben die Pädagogen riesige Engelsflügel gebastelt, mit deren Hilfe die Schülerinnen und Schüler sich tatsächlich wie Engel fühlen können. Mit ihren Wünschen stellen sie sich vor die großen Schwingen, machen ein Foto von sich und ihrem Wunsch und senden es an eine eigens dafür eingerichtete E-Mail-Adresse. Auf der Website der Schule wird diese Aktion schließlich publik gemacht.

„Gerade diese Aktion findet großen Zuspruch“, berichtet Dörge. „Die Schülerinnen und Schüler formulieren viele verschiedene Wünsche und Botschaften: globale Wünsche, die die ganze Welt besser machen können, genauso wie kleine, private, die in ihrem nächsten Umfeld wirksam werden könnten.“ Scheu vor der Kamera haben die jungen Leute dabei nicht – in Zeiten von Selfie, Instagram und WhatsApp sind sie es gewohnt, Fotos von sich zu machen und auch zu veröffentlichen. Umso schöner, wenn es dann einem sinnvollen Zweck dient.

„Die Auseinandersetzung mit dem Wunsch, den man als Engel gerne umsetzen möchte, führt bei vielen Teilnehmenden dazu, dass sie sich wirklich überlegen, was sie selbst tun könnten, damit ihr Engelswunsch Realität werden kann“, freut sich die Pfarrerin, die sich von der Begeisterung der Schülerinnen und Schüler hat anstecken lassen.

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