Alsfeld im Kino – Dreharbeiten zum Film beginnen in Kürze

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Die Dreharbeiten in Alsfeld beginnen in Kürze. Hier eine Szene aus dem Film Lilith, der in Alsfeld gedreht wurde.

Alsfeld ist Hauptdrehort für den Kinder-Kinofilm Die WOLF-GÄNG nach der gleichnamigen Erfolgs-Kinderbuchreihe von Wolfgang Hohlbein.

Nach „der Vogelhändler“, Emil und die Detektive, „Mord in der Heimat“ und „Lilith“ kommt Alsfeld nun „ganz groß raus“! Das Alsfelder Rathaus wird im kommenden Jahr auf allen deutschen Kinoleinwänden zu sehen sein, denn in zwei Wochen beginnen auf dem Markplatz die Dreharbeiten für den Kinofilm „Die WOLF-GÄNG“ mit Rick Kavanian (Die Bully Parade), Sonja Gerhardt (Ku’damm 59) und Axel Stein (Nicht mein Tag). Regisseur ist Tim Trageser, unter anderem bekannt durch die Kinofilme „Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft“ und „Hilfe, ich habe meine Eltern" geschrumpft sowie den „Tatort“. Alsfeld, Büdingen, Marburg und Schloss Braunfels haben die Filmemacher der Rat Pack GmbH München als Drehorte ausgewählt, wobei Alsfeld mit insgesamt 21 von 40 Tagen der Hauptdrehort ist. Für uns stand schon immer fest, wir wollen in Hessen drehen, wir wollen eine kleine, mittelalterliche Stadt. Und als wir das gesehen haben, haben wir uns sofort in den Marktplatz verliebt“, schildert der Geschäftsführer der Rat Pack Filmproduktion Christian Becker die Wahl Alsfelds als Hauptdrehort.

Vor einigen Monaten bereits wurden im ehemaligen Post-Areal am Ludwigsplatz die Produktionsbüros sowie Werkstätten für das mittlerweile 120-köpfige Filmteam eingerichtet. Damit profitiert nicht nur der Bekanntheitsgrad Alsfelds vom Filmdreh, sondern auch die heimische Wirtschaft. Ob Hotels oder Ferienwohnungen, Cafés oder Restaurants, Handwerksbetriebe oder Dienstleister: Ein nicht unerheblicher Teil der Produktionsgelder wird in Alsfeld und der Region ausgegeben. Die Wolf-Gäng erzählt von drei Fabelwesen, die lernen, dass sie gemeinsam stark sind: einer Fee mit Flugangst, einem Vampir, der kein Blut sehen kann und einem Werwolf mit Tierhaarallergie. Der Film, in dem auch das ein oder andere bekannte Alsfelder Gesicht zu sehen sein wird, kommt voraussichtlich Ende 2019 in die Kinos. Bevor in Alsfeld ab dem 24.September in den Altstadtgassen und an verschiedenen Orten und Plätzen die Dreharbeiten beginnen, sind einige aufwendige Umbauarbeiten und der Aufbau von Requisiten notwendig. Das Weinhaus beispielsweise wird zum Rathaus im Film, etwa doppelt so hoch wie das Alsfelder Rathaus, das jedoch unverfälscht als städtisches Wahrzeichen im Film zu sehen sein wird. Am Rossmarkt wird sich das Wohnhaus der Hauptfiguren des Films befinden. Hier wurden in einem leerstehenden Ladengeschäft ein Antiquitätenladen sowie ein Kinderzimmer eingerichtet.

Sperrungen im Bereich Innenstadt

Die Stadt Alsfeld bittet um Verständnis, dass es im Rahmen der Vorbereitungen auf den Filmdreh und während der eigentlichen Dreharbeiten zu einigen Sperrungen in der Zeit vom 10. September bis 11. Oktober kommen wird. Denn hinter der Kamera steht ganz viel Logistik, die es unterzubringen und zu koordinieren gilt. Dafür bietet sich aber für die Alsfelder die einmalige Chance, bei einem Kinofilm-Dreh, der eventuell sogar ein Mehrteiler werden soll, hautnah dabei zu sein. Die jeweiligen Sperrungen werden frühzeitig öffentlich bekannt gegeben.

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