Alsfelder Nächte sind lang

+
Bier und Wein bei Kerzenschein – so soll es sein. Ramspecks Weinkeller lud dazu ein.

Das Kneipenfestival beweist: Alsfelder Nächte können (fast) so sein wie Hamburger Nächte: Lang, laut und lebendig.

Gemütlich sitzt es sich am frühen Abend noch in geselliger Runde im Hof von Ramspecks Weinkeller – ein guter Start für das Alsfelder Kneipenfestival. Im Gewölbekeller sorgt Vollblutmusiker „NurKurt“ für eine gediegene Atmosphäre bei Kerzenschein und Wein. Rein ins zum Bersten volle Laternchen: „Nurmaso“ – alte Bekannte des Kneipenfestivals – liefern die Musik, Kneipenwirt Michael Schön das Bier. Wer das Glück hat, sich hier einen Platz gesichert zu haben, verbringt eine lange und stimmungsvolle Nacht.

„Nurmaso“ legt sich wieder voll ins Zeug im Laternchen.

In Alsfeld bislang unbekannte Klänge gibt es im Mainzer Tor auf die Ohren: Uwe Wunderlich engagierte die Frankfurter Band „Hillrockabilly“, die ihrem Namen alle Ehre erweist: Zur rockigen Musik gibt es hier auch Platz zum Tanzen – wenn man denn nicht allzu ausschweifende Tanzmoves auf das Parkett legt.

Zum ersten Mal mit dabei und darf gerne wieder kommen: „Hillrockabilly“ im Mainzer Tor.

Im Caribbean 13 spielt der gebürtige Engländer Tony Hudspeth auch zu nicht britischen Cocktails: Ein singender Engländer, Sitzen unter Palmenwedeln und ein Mojito in der Hand – eine spannende wie auch großartige Kombination.

Über das vom Regen nasse Kopfsteinpflaster des Marktplatzes rutschen die Nachtschwärmer weiter zum Pranger, wo Alleinunterhalter Steffen Koch mit seinem Soloprogramm ganz alleine ganz viele Menschen bestens unterhält. Anderes sind seine Zuhörer nicht von ihm gewohnt.

Aus der Ferne schon sind die Menschen vor dem Kännchen zu sehen und die Musik der Band „Pink Moon“ zu hören. Die Kneipe ist proppevoll – so mancher Gast muss draußen warten. Und doch: so viele glückliche Menschen auf den Straßen des nächtlichen Alsfelds – herrlich.

Letzte Station – sicherlich für viele Besucher – ist das Schwalbennest. Bis weit nach Mitternacht sorgen „600 Pounds“ für mächtig Stimmung. Und der ein oder andere beneidet die klugen Köpfe, die sich gleich im Hotel einquartiert hatten. Obwohl: Der Heimweg erweist sich meist auch als recht amüsant.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Alsfeld: Zeugenaufruf nach gefährlicher Körperverletzung

Am Sonntagmorgen, 17. November, geriet gegen 6.30 Uhr ein 45-jähriger Mann aus Österreich nach einem Kneipenbesuch in der Obergasse in eine körperliche …
Alsfeld: Zeugenaufruf nach gefährlicher Körperverletzung

Ausbildungsmarkt: Weniger Bewerber, weniger Stellen

Im Vogelsbergkreis wurden insgesamt 724 ausbildungsplatzsuchende Jugendliche seit Oktober 2018 registriert. Die Arbeitsagentur verzeichnet damit einen Rückgang um 52 …
Ausbildungsmarkt: Weniger Bewerber, weniger Stellen

Das November-Rezept: Cappuccino von der Marone

Herbst- und Winterzeit ist Maronenzeit. Bei diesem einfachen Rezept kommt die Edelkastanie als Cappuccino um die Ecke – der Milchschaum macht es möglich.
Das November-Rezept: Cappuccino von der Marone

Die Geschichte einer Urkunde - 30 Jahre nach dem Mauerfall kommt sie zurück

30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert sich Manfred Hasemann, ehemaliger Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Alsfeld, an den größten Einsatz in der Geschichte des …
Die Geschichte einer Urkunde - 30 Jahre nach dem Mauerfall kommt sie zurück

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.