Alsfelder Norbert Grimm gewinnt Jurypreis in der Kategorie Grafik

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Lobende Worte bei der Vernissage in Hünfeld, bei der der Alsfelder Künstler Norbert Grimm den Jurypreis in der Kategorie "Grafik" gewinnt.

Drei beeindruckende Ausstellungen mit ästhetischen Gemälden, filigranen Grafiken und kraftvollen Skulpturen sind am Sonntag im Museum Modern Art in Hünfeld eröffnet worden.

Bis zum 28. Januar 2018 sind die Werke der Jurypreisträger des Wettbewerbs „Hünfeld +100“ zu sehen: Bat-Amgalan Orsoo (Malerei), Norbert Grimm (Grafik) und Karl F. Hofeditz (Skulptur). Zum Wettbewerb „Hünfeld +100“ hatten sich im vergangenen Jahr 160 Künstler beworben.

Kurator Günter Liebau machte bei der Ausschreibung nur eine einzige Vorgabe: Die Künstler durften nicht weiter als 100 Kilometer vom Museum beheimatet sein. 50 Künstler wurden bis Anfang des Jahres in der Sonderausstellung „H +100“ präsentiert. Drei von ihnen erhielten den Jurypreis und sind jetzt in drei Einzelausstellungen zu sehen.

Norbert Grimm aus Alsfeld erhielt den Jurypreis in der Kategorie Grafik. Seine Werke enthalten Schriftelemente verschiedener Kulturen, die ihn auf seinen zahlreichen Studienreisen beeindruckt haben. Grundthemen seiner Arbeit sind Ordnung und Unordnung sowie die Be- und Entschleunigung einander bedingter Vorgänge. „Norbert Grimm versteht es, viele seiner Erfahrungen, die er in verschiedenen Religionen, Regionen und Kulturen auf unserer Erde gemacht hat, in seinen Arbeiten einfließen zu lassen“, betonte Liebau und lobte die Werke von Grimm als auf höchstem Niveau gefertigte Druckgrafiken.

Beeindruckend und laut war seine Performance, die er vorbereitet hatte. Mittels Böller schuf er vor den Augen der Besucher gesprengte Tonkunst. Stadträtin Martina Sauerbier fand nur lobende Worte „für die interessanten und schönen Ausstellungen“. Sie dankte insbesondere der Stiftung Museum Modern Art – Sammlung Jürgen Blum, dem Förderverein Museum Modern Art und der Sparkasse Fulda für die finanzielle Unterstützung. „Ich bin überzeugt, dass viele Besucher kommen werden“, erklärte Sauerbier.

Die Ausstellungen der Jurypreisträger sind bis zum 28. Januar 2018 donnerstags bis sonntags von 15 bis 18 Uhr zu sehen.

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