Auch Haustiere leiden unter der Hitze: Hier gibt es Tipps, wie sie gut durch den Sommer kommen

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Kaninchen leiden besonders unter der Hitze. Sie leben von Natur aus unter der Erde. Daher sollten sie bei hohen Temperaturen gegebenenfalls drinnen oder sogar im Keller untergebracht werden.

Die Sonne scheint in diesen Wochen erbarmungslos vom Himmel herab. Das Thermometer zeigt häufig Temperaturen von über 30 Grad Celsius an. Nicht nur für Menschen, sondern auch für Haustiere kann das zur Qual werden.

Haustierbesitzer sollten daher einige Dinge beachten, damit ihre Lieblinge wohlbehalten durch den Sommer kommen.

Häufig ist es in Zeitungen zu lesen und trotzdem kommt es leider immer wieder vor: Hunde, die im Auto alleine gelassen werden und im schlimmsten Fall dadurch sterben. „Bei diesen Temperaturen sollten Hunde, beziehungsweise alle Tiere, auch nicht für eine kurze Zeit im Auto alleine gelassen werden“, rät Tierärztin Susanne Köster aus Romrod. Das Auto heize sich sehr schnell auf. Das gefährde die Gesundheit des Hundes enorm. Denn Hunde schwitzen nicht wie Menschen. Sie hecheln, um nicht zu überhitzen. Das hat allerdings Grenzen: Bei Temperaturen über 30 Grad wird es problematisch. „Wenn der Hund nicht mehr aufsteht und stark hechelt, ist das ein klares Zeichen, dass er Abkühlung braucht“, sagt Köster. Auch eine blaue Zunge sei ein eindeutiges Indiz, dass das Tier überhitzt. Dann muss gehandelt werden. Der Hund sollte an einen kühleren Ort gebracht und mit Wasser befeuchtet werden. Wichtig sei vor allem ausreichend frisches Trinkwasser. Dass es soweit gar nicht kommt, rät Köster, das Gassi-Gehen in die frühen Morgen- oder die späten Abendstunden zu verlegen. Zudem solle Asphalt gemieden werden. Geeigneter seien Waldwege im Schatten.

Katzen kommen in der Regel besser mit der Hitze zurecht als Hunde. Doch vor allem sehr junge aber auch alte Katzen liegen manchmal zu lange in der Sonne und überhitzen dabei. Darauf sollten die Besitzer achten. Um sicher zu gehen, dass ihre Katzen genug trinken, sollten die Besitzer für die wählerischen Tiere mehrere Trinkschalen aufstellen, empfiehlt Köster.

Am gefährdesten sind bei den hohen Temperaturen nach der Erfahrung der Tierärztin Kaninchen. Die halten sich bei Hitze nämlich von Natur aus unter der Erde auf. Daher kann auch ein Schattenplatz schon zu heiß für die Tiere sein. „Gegebenenfalls sollten sie tagsüber im Keller untergebracht werden“, sagt Köster. Auch Vögel benötigen Abkühlung. „Das Zimmer sollte ausreichend gelüftet werden und der Käfig nicht in der Sonne stehen“, empfiehlt Köster. Zudem könne man den Tieren eine kleine Bademöglichkeit anbieten und sie mit Wasser besprühen. Bei Papageien sollte letzteres unabhängig der Temperatur regelmäßig geschehen.

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