Bildergalerie: Die Natur bleibt unbeeindruckt

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Walter Märkel fotografiert unter anderen für den NABU und dokumentiert in Zeiten der Corona-Krise, dass sich die Natur von dem Virus nicht beeinflussen lässt. Er schreibt:

"Hallo liebe Naturfreunde,
das Unwort des Jahres hat glücklicherweise noch keinen Einfluss auf den Ablauf der Natur. Und da regt sich der Frühling mit Macht.  Nachfolgend somit ein kurzes Update aus der Heimat – ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit. Kernstadt Leonhardsturm: Der Frauen-Verschleiß hat offenbar keine Grenzen. Inzwischen hat sich Dorian das dritte Weibchen “geangelt”. Ebenfalls beringt, aber mit einem silbernen Aluring, und der lässt sich nur sehr schwer ablesen. Bin aber wohl trotzdem fündig geworden. 'A' könnte österreichische Herkunft bedeuten. Lege aber keine Hand ins Feuer, ob das schon endgültig ist. Die Kopulationen ist schon hinreichend, aber es ist noch keinerlei Transport von Nistmaterial etc. festzustellen. Fremdstörche tauchen immer wieder auf und werden lautstark bedroht oder auch körperlich attackiert, wenn sie den Hausherren zu dicht auf die Pelle rücken. Wer oder was die anderen Weibchen vertrieben hat, lässt sich leider nicht ausmachen. Lassen wir uns überraschen. Übrigens: ein Sturzflug sieht bei Störchen wesentlich anders aus als etwa bei Greifen.

Schwalmbereich: Wenig Aktivität bei den Graureihern. Derzeit ist wohl nur ein Nest besetzt - wie auch im Endeffekt letztes Jahr. Die Wasseramseln sind durch das Hochwasser vertrieben worden und es ist noch keine Rückkehr registriert.

Schlossberg/Altenburg: Kleine Graureiher-Kolonie. Störche haben das Terrain zwischenzeitlich auch mal besucht und Nistmöglichkeiten erkundet.

Storchenmast Eudorf: Beringter Storch – wahrscheinlich Männchen – gestern zu Gast. Nach Augenzeugen waren es sogar zwei. Bei Kontrolle heute nicht mehr gesichtet.

Stausee: Das Hochwasser hat den Rundweg wieder freigegeben. Außer dem häufig anwesenden Hybrid hatten sich zuletzt sogar acht echte Kanadagänse eingefunden. Die Haubentaucher sollten mit dem Nestbau noch etwas warten, sonst sitzen sie demnächst wieder im Trockenen. Kummer sind sie zwar gewohnt, aber sie sind auch keine Biber. Unser Höckerschwan-Pärchen macht noch keine Anstalten zum Nestbau. Das junge Weibchen dürfte doch inzwischen alt genug sein für eine Brut. Die Fische auf den Wiesen haben wohl mittlerweile ihre Abnehmer gefunden.

Loshausen/Ziegenhain: Die drei alteingesessenen Storchenpaare sind mit den üblichen Brutvorbereitungen beschäftigt, inklusive häufiger Kopulationen. Ein weiterer Storch hat sich einen Schornstein ausgesucht und darauf ein Naturnest gebaut. Beide Male habe ich ihn bisher nur allein angetroffen. Dürfte sich also wohl um ein Männchen handeln. Ein weiterer Fremdstorch hatte sich das Kreuz der Kirche ausgesucht, um den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Den Rest des Hochwassers bei Münch-Leusel nutzen Lachmöwen und Silberreiher.
Bleibt gesund und trotzdem fasziniert und neugierig."

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