Bügerentscheid: Studie um Fusion Kirtorf und Antrifttal

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Die Machbarkeitsstudie über eine Fusion von Kirtorf und Antrifttal wird vorgestellt.

Neue Wege möchten die Stadt Kirtorf und die Gemeinde Antrifttal gehen, und dies vielleicht bald gemeinsam: Die neue Machbarkeitsstudie zur Fusion wurde vorgestellt, ein Bürgerentscheid im Mai soll nun darüber entscheiden, inwieweit eine Zusammenarbeit umgesetzt werden soll.

Die Einsparmöglichkeiten sind dabei enorm: Allein knapp 362.000 Euro Einsparung jährlich würde die Kassen der Kommunen entlasten, ohne die Steuern der Bürger zu erhöhen, erklärte Geschäftsführer Paul Weimann der Freiherr-vom-Stein-Beratungs GmbH die Ergebnisse der Studie.

Der demographische Wandel sei eine Herausforderung, um im Wettbewerb bestehen zu können und finanziell in der Lage zu sein, über sich selbst bestimmen zu können. Und um genug Geld zu haben, um noch gestalten zu können, damit sich die Menschen in den Gemeinden noch wohlfühlen.

Drei Varianten stellte Weimann vor: eine vertiefte interkommunale Zusammenarbeit, ein Verwaltungsverband oder gar eine Gemeindefusion, die die Studie ganz klar empfiehlt. Denn kleine Kommunen hätten keine Zukunft. „Unsere Kirchen arbeiten schon zusammen, ebenso wie viele Vereine, die teilweise schon seit Jahrzenten etwas zusammen machen“, sieht Bürgermeister Dietmar Krist, Antrifttal, schon heute viele Schnittmengen der beiden Kommunen.

Auch Weimann unterstrich: „Das Umfeld ist hier erstaunlich gut. Man kann neidisch sein, was hier aufgebaut worden ist und wie die Vereine miteinander kommunizieren.“ Fremd seien sich Antrifttal und Kirtorf auf keinen Fall und hätten eine große Chance in der Zukunft: durch den kommenden Autobahnanschluss der A49 und guten und günstigen Ansiedlungsmöglichkeiten. Für den einzelnen Bürger würde die Fusion indes nicht viel ändern: Ortbeiräte und Gemeindevertretungen blieben erhalten, ebenso die Rathäuser und die Unterstützung des Vereinslebens. Über einen neuen Namen wurde noch nicht diskutiert, im Vordergrund stehe erst einmal, ob die Bürger die Fusion befürworten.

Bürgerversammlung

Über eine Fusion entscheidet der Bürgerentscheid. Informationen dazu gibt eine Broschüre, die in den nächsten Tagen verteilt wird, und Bürgerversammlungen am 12 Dezember um 19.30 Uhr in der Gleentalhalle in Kirtorf und am 19. Dezember um 19.30 Uhr in der Fest- und Sporthalle Ruhlkirchen, wo es die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen und sich ein umfassendes Bild zu machen.

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