Bürgermeisterkandidat Karsten Schmidt möchte Angebot für ältere Bürger schaffen

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Der Feldataler Bürgermeisterkandidat Karsten Schmidt tauscht sich mit Romrods Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg über ihre Erfahrungen bezüglich des Mehrgenerationenhauses aus.

Der Feldataler Bürgermeisterkandidat Karsten Schmidt teilt mit, dass einer der großen Problempunkte, die er auf seinen bisherigen Hausbesuchen im Gespräch gerade mit älteren Bürgern des Feldatal feststellen konnte, die Frage ist, wo sie ihren Lebensabend verbringen können.

Durch die aktuellen Familienstrukturen ist eine Betreuung älterer Personen in den Familien heutzutage oft nicht mehr möglich. Viele ältere Personen leben allein in großen Häusern im Feldatal mit den entsprechend hohen Kosten. Einrichtungen, in denen die älteren Mitbürger selbstbestimmt ihren Lebensabend verbringen können, gibt es im Feldatal nicht. Es ist zwar eine ambulante Pflege durch die Diakonie gewährleistet, eine stationäre Pflege wird jedoch nicht angeboten.

Viele ältere Mitbürger haben ihm jedoch ihren Wunsch mitgeteilt, auch im Alter im Feldatal bleiben zu können. Aus diesem Grunde hat er sich mit der Bürgermeisterin der Stadt Romrod, Frau Dr. Birgit Richtberg getroffen und sich mit ihr bezüglich der von ihr gemachten Erfahrungen ausgetauscht. In Romrod wurde das Problem, dass es keine Wohnungen für ältere Menschen gibt, schon vor längerer Zeit erkannt. Vor zehn Jahren wurde daher das Projekt Mehrgenerationenhaus in Romrod angestoßen. In der Zwischenzeit wurde ein Gesamtkonzept für das Wohnen im Alter entwickelt. Derzeit steht eine Begegnungsstätte mitten in Romrod im Rohbau. Dort sollen eine Tagespflege sowie eine stationäre Pflege angeboten werden. Damit stellte die Stadt Romrod ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter sicher. Insgesamt verfügt die Einrichtung über 54 stationäre Plätze. Dort werden die Bewohner in Hausgemeinschaften zusammen leben. Auch ist die Begegnungsstätte für Veranstaltungen ausgelegt, sodass auch eine Begegnung zwischen Jung und Alt möglich ist.

Die Konzeption und die Umsetzung haben den Bürgermeisterkandidaten Schmidt überzeugt. Auch er wird sich im Feldatal dafür einsetzen, ein Angebot für ältere Mitbürger für ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter zu entwickeln. Dies kann ein betreutes Wohnen oder auch ein Mehrgenerationenhaus sein. Damit kann der Wunsch der älteren Bevölkerung, ihren Lebensabend in Feldatal verbringen zu können, erfüllt werden.

Schmidt besucht Landarztpraxis

Mit einem Überraschungs-besuch in der Landarztpraxis Feldatal wollte sich der Bür-germeisterkandidat Karsten Schmidt zum einen ein Bild vom Ablauf in der Landarzt-praxis machen und zum anderen sich mit der Praxis-inhaberin Birgit Beyer über den Praxisalltag unterhalten. Im Gespräch wurde schnell deutlich, dass Schmidt und Beyer sich in den wesentlichen Punkten über die ärztliche Versorgung im Feldatal einig sind. Die zeitnahe, ortsnahe und persönlich-individuelle Betreuung der Patienten, unter Berücksichtigung der zunehmend älter werdenden Bevölkerung, sind beiden ein großes Anliegen. Karsten Schmidt, gebürtiger Groß-Feldaer, weiß um die Be-deutung der Hausarztpraxen in Groß-Felda und möchte sich für deren Erhalt einsetzen.

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