Digitale Meldeempfänger für Antrifttaler Feuerwehr

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Die Gemeinde Antrifttal hat 64 digitale Meldeempfänger für die Freiwillige Feuerwehr angeschafft.

Seit kurzem werden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren von Antrifttal digital alarmiert. „Die Technik ist jetzt voll in unseren Einsatzablauf integriert“, verkündet Gemeindebrandinspektor Franz-Josef Kreuter.

„Die Gemeinde hat 64 digitale Meldeempfänger angeschafft für rund 34.000 Euro in die neue Technik investiert“, führt Bürgermeister Dietmar Krist aus. Das Land habe Zuschüsse in Höhe von 11.000 Euro bewilligt. „Wir haben bei der Umstellung von der analogen zur digitalen Alarmierung nur positive Erfahrungen gemacht“, ziehen Kreuter und Krist eine erste Bilanz. Durch die Umstellung auf die digitalen Melder habe man eine deutlich höhere Reichweite.

„Wir erreichen jetzt alle Einsatzkräfte direkt.“ Die Einsatzleitung erfährt jetzt unmittelbar, ob der Alarm den Empfänger erreicht hat. Ein wesentlicher Vorteil: „Die Leiter können den Einsatz bereits auf der Hinfahrt planen, da sie wissen, wieviel Personal für den Einsatz bereitsteht“, so der Gemeindebrandinspektor. Die örtlichen Sirenen ersetzen die neuen Melder aber nicht.

Die Bevölkerung wird im Katastrophenfall und bei Bränden bis 2022 weiterhin analog alarmiert, bevor auch die Sirenen auf digitale Alarmierung umgestellt werden. Auch der Funk funktioniert bereits digital. Hierzu wurden alle Feuerwehrfahrzeuge von den Einsatzkräften selbst in weiteren etlichen Stunden umgebaut.

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