Eichenprozessionsspinner bei Homberg entdeckt

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Allergieauslösende Raupen bei Homberg geben Anlass zur Sorge.

Seit vergangener Woche wurden in Homberg an verschiedenen Orten die Allergie auslösenden Raupen gefunden Bürgermeisterin Blum informiert, dass die betroffenen Stellen direkt gesperrt und Hinweisschilder, die auf die Gefahren aufmerksam machen, aufgestellt wurden.

„Vorsicht! Eichenprozessionsspinner! Meiden Sie die Larven des Eichenprozessionsspinners und halten Sie sich von seinen Nestern fern“, ist darauf zu lesen. Im Freibad wurde der hintere Bereich mit rot-weißem Band abgesperrt und Hinweise befestigt mit der Aufforderung, den Bereich nicht zu betreten. In besonders gefährdeten Bereichen wie dem Freibad, Kita und Sportplätzen wurden die Nester durch einen professionellen Schädlingsbekämpfer abgesaugt.

Die Raupen bzw. deren Brennhaare der ESP können zu heftigen Hautreaktionen bis hin zu einem allergischen Schock führen. Da die Reaktionen schlimmer ausfallen, als beim Berühren von Brennnesseln, sollten sich Menschen definitiv von den Raupen und Nestern fernhalten. Sollte es trotz aller Vorsicht doch zum Kontakt mit den Brennhaaren kommen, so sollten die betroffenen Stellen sofort unter fließendem Wasser gereinigt werden. Wenn Kreislaufreaktionen auftreten, sollten Betroffene unbedingt zum Arzt gehen.

Fallen die Reaktionen heftiger aus, muss der Rettungsdienst verständigt werden. An zehn Stellen, auf der Schächerbachtour, am Wollbachsgraben, auf den Friedhöfen Bleidenrod und Büßfeld, am Spielplatz der Kita Hochstraße, an der Grillhütte „Dicke Steine“, im Freibad und an den Sportplätzen Maulbach, Ober-Ofleiden und Homberg (Ohm) wurden die Larven des Eichenprozessionsspinners (EPS) entdeckt. Die JARKOW Schädlingsbekämpfung GmbH & Co. KG wurde von der Stadt Homberg (Ohm) beauftragt, mit dem Absaugen der Nester zu beginnen. Schädlingsbekämpfer Jens Jarkow berichtet über eine massive Zunahme der Einsätze in diesem Sommer. Die Arbeiten laufen seit Mitte letzter Woche und sind im Freibad, in der Kita und an den Sportplätzen Maulbach und Ober-Ofleiden bereits abgeschlossen. Alle anderen betroffenen Stellen werden in den nächsten Tagen ebenfalls abgesaugt.

Bürgermeisterin Claudia Blum bittet die Bevölkerung um Vorsicht: „Sollten Sie weitere Raupennester entdecken, bitte informieren Sie die Stadtverwaltung umgehend.“ Nicht immer handelt es sich um den Eichenprozessionsspinner, so wurde im Freibad auch der Schwammspinner entdeckt, der jedoch völlig ungefährlich ist.

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