Europa in Bewegung: Schüleraustausch in Spanien

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Interkulturelles Lernen erlebte die Schülergruppe der Max-Eyth-Schule in Spanien.

Nach dem vollen Erfolg des neuen Spanien-Austauschs im letzten Jahr besuchte nun die zweite Schülergruppe aus der Jahrgangsstufe 12 des Beruflichen Gymnasiums die Partnerschule, das Colegio San Agustín in Fuente Alamo in der Region Murcia.

Erste Eindrücke von Spanien bekamen die Teilnehmer schon in Valencia, wo sie sich nicht nur im „Mercado Central“, einer riesigen Markthalle, von der Vielfalt des Angebots von Obst, Gemüse, Gewürzen, Fleisch, Fisch etc. beeindrucken ließen sondern auch von der modernen Architektur der „ciudad de las artes y de las ciencias“. Vor allem das interaktive Museum mit seinen vielfältigen Möglichkeiten, die verschiedenen Bereiche von Technik, Medizin, Physik, Biologie und Gesundheit auszuprobieren begeisterte die Schülerinnen und Schüler: „Hier könnte man glatt einen ganzen Tag verbringen, so interessant ist das! Durch das Ausprobieren der verschiedenen Experimente und Stationen verging die Zeit wie im Fluge“, lautete die einhellige Meinung. Die Lehrerinnen Lisa Bajahr und Stephanie Ebert hatten es ausgewählt, da das Museum für jeden der Schwerpunkte, die am Beruflichen Gymnasium der Max-Eyth-Schule belegt werden können, etwas im Angebot hat. „So konnte jeder etwas für sich mitnehmen“, findet Stephanie Ebert.

Ein Rundgang durch die Altstadt, vorbei an der Kathedrale und den zahlreichen kleinen, charmanten Plätzen, durfte ebenso wenig fehlen, wie das typisch spanische Abendessen in einer Tapas-Bar. Es folgte die Weiterreise nach Fuente Álamo, wo die Schülerinnen und Schüler sehr herzlich von ihren Gastfamilien empfangen wurden, um mit ihnen das spanische Familienleben kennenzulernen. Neben kulturell und geschichtlich geprägten Ausflügen z.B. nach Cartagena mit seinem Römischen Theater, stand auch ein Tag in einem Kletterpark auf dem Programm. Hier war vor allem im Labyrinth viel Teamwork gefragt, denn Aufgabe war es, sich in spanisch-deutschen Teams möglichst lange versteckt zu halten und doch schnell wieder zum Ausgang zu gelangen. Einen ganzen Tag lang lernten die Alsfelder den Schulalltag in der Partnerschule, dem „Colegio San Agustín“, kennen, wobei sie sowohl am Unterricht teilnehmen konnten als auch Workshops von Selbstverteidigung über Bouldern bis hin zu Flamenco-Tanz belegen konnten. In spanisch-deutschen Gruppen beschäftigten sie sich mit den kulturellen Unterschieden ihrer Heimatländer und erarbeiteten eine kurze Präsentation, die sie sich anschließend gegenseitig vorstellten.

Nach einer Woche hieß es Abschied nehmen – und das fiel den meisten alles andere als leicht. Die ein oder andere Träne wurde vergossen, emotionale Abschiedsbriefe wurden verteilt und man war sich einig, dass man sich bis zum Gegenbesuch der Spanier in Alsfeld, der im April stattfinden wird, sehr vermissen würde. Neben dem sprachlichen Aspekt stand bei der Reise auch das interkulturelle Lernen im Vordergrund – die Schülerinnen und Schüler hatten während dieser Austauschfahrt, die finanziell durch Mittel hessischer Europaschulen gefördert wird, nicht nur die Möglichkeit, ihre Fremdsprachenkenntnisse anzuwenden, sondern haben auch das spanische Leben mit all seinen Facetten hautnah miterleben können.

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