Explosives Terrain: Mit der VHS auf  durch Stadtallendorf

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Die Sprengstoffwerke Allendorf und Herrenwald waren das Ziel einer Exkursion auf Einladung der Volkshochschule Vogelsbergkreis.

Der Referent Stabsfeldwebel a. D. Albert Naumann führte eindrucksvoll durch das Gelände, das später teilweise von der Bundeswehr genutzt wurde und Naumanns Wirkungsstätte war.

Mit mehreren Pkw besichtigte die Gruppe Dutzende Bunkeranlagen, die sich auf dem ausgedehnten Gelände gut getarnt in die Landschaft einfügen.

Einige befinden sich inzwischen auf privaten Grund und werden als Gartenhütte genutzt oder als vielfältiger Lagerraum genutzt. Im Kriegsverlauf wurden am Standort zwischen 1942 bis 45 rund 100.000 Tonnen Sprengstoff hergestellt.

25.000 Arbeiter in Sprengstofffabriken

Die Werke der ansässigen DAG (Dynamit Aktiengesellschaft) und WASAG (Westfälisch-Anhaltische-Sprengstoff-Aktiengesellschaft) gehörten zu den modernsten Sprengstofferzeugern und -verarbeitern zu seiner Zeit, die 1941 ihre Produktion aufnahmen. Im Laufe der Zeit arbeiteten bis zu 25.000 Arbeiter in den Munitionsanlagen, davon eine wachsende Zahl an Zwangsarbeitern aus den besetzten Gebieten.

Heute hat Stadtallendorf 17.000 Einwohner und ist aus dem Dorf Allendorf entstanden. Die Gemeinde erhielt 1960 die Stadtrechte. Ein Besuch der Gedenkstätte Münchmühle schloss sich der Führung an.

Dies war als Außenkommando des Konzentrationslagers Buchenwald eingerichtet und diente der Unterbringung von etwa 1000 ungarischen Jüdinnen, die als Zwangsarbeiter für die Allendorfer Rüstungsbetriebe eingesetzt waren.

Die Ausflugsgruppe zeigte sich trotz des kalten, windigen Wetters sehr interessiert an den sehr gut recherchierten Ausführungen Naumanns und stellten interessiert Fragen zu den besonderen Stätten.

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