Feierliche Eröffnung von "Haus Schlossblick" in Romrod

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Architekt Thomas Otte übergibt symbolisch den Schlüssel des Hauses an die Stadt Romrod.
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Voll besetzt war die Schlosskirche zu Romrod bereits zum Gottesdienst unter Leitung von Pfarrer Friedhelm Sames.
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Bürgermeisterin Birgit Richtberg dankte in einer emotionalen Rede allen Beteiligten.
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Allen voran Wolfgang Stein.
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Einrichtungsleiterin Regina Moritz (rechts) dankte der Bürgermeisterin für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit.
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Vorhang öffne dich: Das Haus Schlossblick wird um 12.45 Uhr offiziell eröffnet.
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Der Posaunenchor sorgte für die musikalische Untermalung der Feier.

Am heutigen Sonntag, 3. November, eröffnete in Romrod das "Haus Schlossblick" in einem festlichen Rahmen. Viele Romröder Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um sich in den neuen Räumlichkeiten im Herzen der Stadt umzuschauen.

Romrod - Die Freude war während der öffentlichen Feier allen Beteiligten anzumerken - allen voran Romrods Bürgermeisterin Birgit Richtberg. Nach vielen Jahren der Bau- und Planungsphase, der schwierigen Suche nach Architekten und Betreibern ist es jetzt geschafft: Das "Haus Schlossblick" steht und wartet auf die ersten Bewohner, die Mitte November einziehen werden.

"Ich gebe zu, ich musste etwas weinen", richtete Richtberg ihre Worte nach Abschluss des ökumenischen Gottesdienstes an die Anwesenden in der voll besetzten Schlosskirche zu Romrod. In einer emotionalen Rede dankte sie den vielen Menschen, die in den vergangen Jahren an dem Projekt arbeiteten - insbesondere dankte sie Wolfgang Stein, der von Anfang an die Idee vorangetrieben und immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden hätte - auch dann, und vor allem dann, wenn es schwierig geworden sei. "Es fällt heute vieles von mir ab", sagte sie. Nach einer langen Reise, die vor vielen Jahren ihren Anfang nahm, sei die Freude nun besonders groß. Jetzt, wo das Gebäude zu einem Zuhause werde.

Dafür in erster Linie verantwortlich wird Regina Moritz sein. Die Einrichtungsleiterin von der Altenhilfe St. Elisabeth gGmbH, dem Träger der Pflegeeinrichtung, zeigte sich am Tag der Eröffnung ebenfalls erleichtert und glücklich zugleich. Sie dankte gemeinsam mit dem Geschäftsführer des St. Elisabeth-Vereins Oliver Pappert für die enge und gute Zusammenarbeit mit der Stadt Romrod. Die Einrichtung mit fünf Hausgemeinschaften à 9 bis 12 Bewohnern, der Tagespflege und der Begegnungsstätte solle in Zukunft für alle Menschen jeden Alters offen stehen.

Stellvertretend für das Land Hessen richtete Landtagsabgeordneter Michael Ruhl ein Grußwort an die zahlreich erschienen Gäste. "Ein Stück Heimat" bedeute die neue Pflegeeinrichtung im Herzen der Stadt Romrod. "Die älteren und pflegebedürftigen Menschen können in ihrer Stadt wohnen bleiben - mitten in der Gesellschaft", so Ruhl.

Die Seniorenbeauftragte des Vogelsbergkreises, Rosemarie Müller, unterstrich in ihrer Rede die große Bedeutung des neuen Seniorenwohnheimes. Was das Thema "Pflege" betreffe, sei der Vogelsberg mit dem am Freitag eröffneten zweiten Pflegestützpunkt in Alsfeld, der "Gemeindeschwester 2.0" und den ehrenamtlichen und privaten Hilfsangeboten gut aufgestellt. "Die Pflegeberatung im Kreis ist bestens abgedeckt", sagte Müller.

Martin Reibeling vom evangelischen Dekanat Vogelsberg, Franz Preuß, Vorsitzender des Seniorenbeirats in Romrod sowie Hans-Werner Künkel vom St. Elisabeth-Verein Marburg schlossen sich den Gratulationen und Danksagungen an, bevor es gemeinsam zum Haus Schlossblick ging.

Symbolisch überreichte dort der Architekt des Gebäudes, Thomas Otte, den Schlüssel an die Stadt Romrod. Lange behielt sie ihn nicht - sie übergab ihn schließlich an Einrichtungsleiterin Regina Moritz. Im festlichen Rahmen ließen die vielen Besucher bei einem Glas Sekt, Kaffee und Kuchen sowie diversen warmen Speisen den Tag im neuen Haus in der Mitte ihrer Stadt ausklingen.

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