Feldataler Pfarrerin Susanne Gessner wird nun Klinikseelsorgerin

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Auf der Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt steht Susanne Gessner, bis Ende des Jahres 2018 Pfarrerin in Groß-Felda, Kestrich und Windhausen.

Mit Anfang des Jahres 2019 ist sie Seelsorgerin an der Uniklinik in Gießen. Am vergangenen Sonntag wurde sie von ihren Gemeinden im Rahmen eines großen, feierlichen Gottesdienstes verabschiedet und von Dekan Dr. Jürgen Sauer von ihren Aufgaben als Gemeindepfarrerin entpflichtet. Zahlreiche Menschen aus ihren Gemeinden, Pfarrerskollegen, Kollegen aus dem Dekanat, Freunde, Familienmitglieder, Chorsänger, Weggefährten begrüßte Pfarrerin Susanne Gessner zu ihrem letzten Gottesdienst in Groß-Felda, wo sie zwölf Jahre Gemeindepfarrerin war. Zusätzlich Chefin der Kita und nicht zuletzt Bauherrin von Kirchen, Gemeindehäusern und dem Kindergarten – Letzteres eine durchgängig währende Tätigkeit, die neben ihrer seelsorgerischen Aufgabe viel Zeit in Anspruch genommen hatte und in allen Verabschiedungsworten eine große Rolle spielte.

Obwohl es ihr eigener Wunsch war, etwas Neues zu machen und das Amt der Gemeindepfarrerin mit dem der Klinikseelsorgerin zu tauschen, war ihre letzte Predigt, ihr Abschiedswort an ihre Gemeinde, geprägt von Wehmut: Es fiel Gessner nicht leicht, sich zu verabschieden. „Es tut gut, euch alle hier zu sehen“, freute sie sich über die große Resonanz und die Bereitschaft so vieler Menschen, mit ihr zurück, aber auch nach vorne zu blicken. Musikalisch eingerahmt wurde der Gottesdienst sowohl vom Evangelischen Posaunenchor Groß-Felda als auch von Christian Karl an der Orgel, und natürlich ließ es sich auch der Gospelchor Ober-Breidenbach unter der Leitung von Reinhard Helm, Pfarrer im Ruhestand, nicht nehmen, seinem Chormitglied Susanne Gessner zum Abschied vier ausgewählte Stücke zu singen. Unnötig zu ergänzen, dass die passionierte Sängerin Gessner es sich ihrerseits nicht nehmen ließ, miteinzustimmen.

Nun heiße es sich neuen Herausforderungen stellen, blickte Gessner nach vorn: Nicht nur sie, sondern auch die Kirchengemeinden stünden vor neuen Aufgaben, darunter die kommende Vakanz und die Fusion der Dekanate zum 1. Januar. „Ich war hier daheim und ein Teil von mir wird hier immer daheim bleiben“, sagte Gessner zum Abschied und fügte lachend hinzu: „Schiiee woarsch!“

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