Filmpremiere von "Die Wolf Gäng" am 23. Januar

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Ankunft in Alsfeld – ach nein: in Crailsfelden. Am 23. Januar kommt „Die Wolf Gäng“ mit Alsfeld als Hauptdrehort in die Kinos.

Nicht mehr lange, dann kommt Alsfeld ins Kino. Alsfeld war Hauptdrehort für den Kinder-Kinofilm „Die Wolf Gäng“ nach der gleichnamigen Erfolgs-Kinderbuchreihe von Wolfgang Hohlbein. Nach „Der Vogelhändler“, „Emil und die Detektive“, „Mord in der Heimat“ und „Lilith“ kommt Alsfeld nun ganz groß raus.

Alsfeld. Filmpremierie ist am 23. Januar. Im Alsfelder Kino hängt es schon eine Weile, das Filmplakat. Ab Ende Januar ist es dann soweit und das Alsfelder Rathaus wird auf allen deutschen Kinoleinwänden zu sehen sein, denn hier fanden von September bis November 2018 der Großteil der Dreharbeiten für den Kinofilm „Die Wolf Gäng“ mit Rick Kavanian („Die Bully Parade“), Sonja Gerhardt („Ku’damm 59“) und Axel Stein („Nicht mein Tag“) statt. Regisseur war Tim Trageser, unter anderem bekannt durch die Kinofilme „Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft“ und „Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft“ sowie den „Tatort“.

Alsfeld alias Crailsfelden war Hauptdrehort

Alsfeld, Büdingen, Marburg und das Schloss Braunfels hatten die Filmemacher der „Rat Pack GmbH“ aus München als Drehorte ausgewählt, wobei Alsfeld mit insgesamt 21 von 40 Tagen der Hauptdrehort war. „Für uns stand schon immer fest, wir wollen in Hessen drehen, wir wollen eine kleine, mittelalterliche Stadt. Und als wir das gesehen haben, haben wir uns sofort in den Marktplatz verliebt“, schilderte der Geschäftsführer der „Rat Pack“ Filmproduktion Christian Becker damals die Wahl Alsfelds als Hauptdrehort.

Crailsfelden etwa, die fiktive Stadt im Film, wurde ausschließlich in Alsfeld gedreht. Die Produktionsbüros für das am Ende 120–köpfige Filmteam befanden sich fast ein Jahr lang im Alten Postamt am Ludwigsplatz. „Eine wunderbare Stadt“, wie sich Regisseur Tim Trageser erinnert, „die fast komplett unter Denkmalschutz stehen sollte. Dort leben tolle Menschen, und ein toller Bürgermeister, der mit Feuer und Liebe für unser Filmprojekt brannte.“ Und Produzent Christian Becker ergänzt: „Gerade in Alsfeld sind wir wunderbar aufgenommen worden. Das hat die Dreharbeiten zu einem einzigen Vergnügen gemacht. Wir hatten nicht nur ein Spitzen-Team, sondern auch – was sehr selten ist – motivierte und sympathische Motivbesitzer, die uns hervorragend unterstützt haben.“ Das Weinhaus beispielsweise wird zum Rathaus im Film, etwa doppelt so hoch wie das Alsfelder Rathaus, das jedoch unverfälscht als städtisches Wahrzeichen in „Die Wolf Gäng“ zu sehen sein wird.

Am Rossmarkt befindet sich im Film das Wohnhaus der Hauptfiguren. Hier wurden in einem leerstehenden Ladengeschäft ein Antiquitätenladen sowie ein Kinderzimmer eingerichtet. „Die Wolf Gäng“ ist laut Becker ein „Kinder-Fantasy-Action-Film mit komödiantischen Elementen“, bei dem alle auf ihre Kosten kommen. Oder, wie es Tim Trageser ausdrückt: „Wir haben sehr darauf geachtet, dass auch die Erwachsenen, die ihre Kinder ins Kino begleiten, ihren Spaß haben“.

Die Wolf-Gäng erzählt von drei Fabelwesen, die lernen, dass sie gemeinsam stark sind: einer Fee mit Flugangst, einem Vampir, der kein Blut sehen kann und einem Werwolf mit Tierhaarallergie. Der Film, in dem auch das ein oder andere bekannte Alsfelder Gesicht zu sehen sein wird, übermittelt laut den Filmemachern aber auch eine besondere Botschaft, wie man sie in unserer heutigen Zeit nicht oft genug predigen kann. Tim Trageser beschreibt es so: „Unsere Helden sind drei magische Verlierer. Sie haben Handicaps, für die sie von allen an ihrer Schule gemobbt werden. Aber am Ende überwinden sie ihre Ängste und akzeptieren sich so, wie sie sind. Und retten die gesamte magische Welt.“

Unter der von der Stadt eingerichteten Homepage www.crailsfelden.de kann man sich vorab den Film-Trailer von „Die Wolf Gäng“ ansehen.

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