Vom Frühstückstisch auf die Piste: Alsfelder Schüler auf Skifreizeit

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Weit in die Bergwelt des Kleinwalsertals blickte diese Alsfelder Skitruppe.

Von der Schule auf die Piste und zurück hieß es Ende Januar für knapp hundert Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule und der Geschwister-Scholl-Schule.

Ein Bus voller Sieben- und Achtklässler der beiden Schulen und ein Bus voller Oberstufenschüler machte sich mit einer ganzen Reihe Lehrkräfte und Skilehrer auf in die Skigebiete ins Kleinwalsertal und nach Holzgau in Tirol. Die jüngeren Schülerinnen und Schüler verbrachten ihre Woche zum wiederholten Mal im Heuberghaus, einem Selbstversorgerhaus, das schon bei der Ankunft gut mit Proviant gefüllt war und in dem die Jugendlichen mit ihren Begleitern sehr gesellige Abende verbrachten.

Neben den Lehrkräften der Albert-Schweitzer-Schule, Andreas Scheuermann, Hanna Rest, Jenny Hofmann und Dirk Stepf, sowie den Lehrern der Geschwister-Scholl-Schule, Johannes Lange, Kevin Dippell und Hans-Jürgen Fey, waren wie in jedem Jahr Martin Ehrenklau und Peter Heus vom Alsfelder Skiclub dabei, sodass sowohl die Betreuung als auch der Ski- und Snowboardunterricht unter eigener Regie durchgeführt werden konnte. Ein weiteres Team kümmerte sich verantwortlich um die Küche, dort jedoch mussten alle Schülerinnen und Schüler regelmäßig auch selbst aktiv werden. „Die gemeinsame Arbeit und das Zusammensein am Abend fördert die Gemeinschaft der Schülerinnen und Schüler ganz ungemein“, berichtete im Nachhinein Andreas Scheuermann, „zumal alle jungen Leute ohne Handy gefahren waren und die eine Woche unerwartet gut überstanden haben.“

Kommunikative Abende mit verschiedenen Spielen und anregenden Gesprächen waren also keine Ausnahme. Die Skitage verbrachte die Gruppe selbstverständlich auf der Piste. Für Anfänger und Fortgeschrittene gab es passende Angebote, das Equipment konnte vor Ort geliehen werden. „Da unsere Hütte mitten im Skigebiet steht, konnten wir quasi vom Frühstückstisch direkt auf die Piste“, freuten sich die Teilnehmer, von denen einige auch schon zum zweiten Mal mit dabei waren. „Es waren wirklich schöne Tage“, resümierte Scheuermann abschließend: „Wir hatten keine Zwischenfälle, einige unserer Anfänger fuhren am fünften Tag schwarze Pisten und selbst ein zwangsweise pistenfreier Tag im Schwimmbad oder auf der Oberstdorfer Eislaufbahn fanden alle dann doch ziemlich gelungen.“ Sogar zwei pistenfreie Tage musste der Oberstufenkurs in Holzgau überstehen, was Dank der guten Ideen der mitgereisten Lehrkräfte Doris Roth, Michaela Marin, Ute Schneeberger und Philipp Klingelhöfer gar kein Problem war. Zunächst jedoch ging es auch für die Oberstufenschüler auf das strahlende Weiß der Warther Pisten. Ski- und Snowboardfahren war im Angebot, wobei wieder mehr Schülerinnen und Schüler das klassische Skifahren vorziehen. „Unsere Skisportler waren wirklich hochmotiviert“, berichteten Michaela Marin und Doris Roth im Rückblick, auch wenn das Wetter es in diesem Jahr nicht immer gut mit ihnen meinte. Schon am ersten Tag machten ihnen Wind und schlechte Sicht zu schaffen. Die Anfänger übten dennoch ihre ersten Schwünge, und die Fortgeschrittenen nutzten jeden Pistenmeter oder brachten sich als Lerncoaches für die Anfänger ein. Gesellschaftsspiele, Kegeln, Skilanglauf – mit diesen verschiedenen Angeboten vertrieben sich die Alsfelder ihre Zeit sinnvoll, lehrreich und gemütlich, an den zwei Tagen, an denen aufgrund der Lawinengefahr der Weg ins Skigebiet nicht möglich war. Auch die Abende waren bestimmt von geselligem Beisammensein, wobei vor allem das Werwolfspiel viele Teilnehmer fesselte. Am vorletzten Abend fand das allseits beliebte und heißerwartete Nachtrodeln statt. Ganze dreimal zog ein Traktor die gutaufgelegten Rodler den Berg hinauf, den sie dann unter dem dunklen Abendhimmel von Holzgau johlend wieder abwärts fuhren.

Den letzten Skitag nutzten Anfänger und Fortgeschrittene noch einmal ausgiebig, um ihre Fähigkeiten auszuleben oder weiter zu verbessern, denn klar ist: Mit dem Skifahren im Vogelsberg und in der Rhön ist das in diesem Jahr so eine Sache. Den letzten Abend verbrachte die Gruppe dann noch gemeinsam mit ihren Lehrkräften in einer urigen Dorfalm – ein zünftiger Skispaß ging damit zu Ende, denn der Bus für die Heimfahrt stand schon bereit.

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