Gebäudebrand: Sechzig Einsatzkräfte in Homberg/Ohm - Bewohner konnten befreit werden

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In der Nacht zum Donnerstag wurde gegen 00.30 Uhr ein Brand gemeldet - das Feuer wütete vor allem im vorderen Gebäudeteil heftig.

Fulda. In der Nacht von Mittwoch, 25. April, auf Donnerstag, 26. April, wurde durch einen Verkehrsteilnehmer gegen 00:30 Uhr ein größerer Gebäudebrand in der Nieder-Ofleidener Straße in Homberg/Ohm - Ober Ofleiden gemeldet. Der Brand weitete sich von einem rückwärtigen Gebäudetrakt des verwinkelten Gesamtkomplexes auf das Vordergebäude aus, in dem sich eine Gaststätte mit darüber liegender Wohnung befindet. Die beiden Bewohner der Wohnung konnten sich unverletzt ins Freie retten, wobei das Feuer insbesondere in diesem vorderen Gebäudeteil heftig wütete. Die Feuerwehr Homberg/Ohm mit Unterstützung weiterer Feuerwehreinheiten war schließlich mit insgesamt über sechzig Einsatzkräften vor Ort, darunter Spezialtrupps mit Atemschutz und zwei Drehleitern. Zusätzlich waren rund zwanzig Rettungskräfte des DRK und zwei Streifen der Polizeistation Alsfeld am Einsatzort. Der Brand konnte so weit eingedämmt werden, dass Nachbargebäude und eine angebaute Scheune, in der mehrere Fahrzeuge abgestellt waren, nicht ernsthaft in Mitleidenschaft gezogen wurden. Da aber immer wieder Glutnester aufflackerten, mussten bis 6:00 Uhr immer wieder Nachlöscharbeiten durchgeführt werden. Durch die umfangreichen Brandbekämpfungsmaßnahmen die durch den Stadtbrandinspektor aus Homberg/Ohm und dem Kreisbrandinspektor koordiniert wurden, kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, da trotz Rundfunkwarnmeldungen immer wieder Fahrzeuge in den gesperrten Bereich einfuhren. Neben Pressevertretern war auch die Bürgermeisterin der Stadt Homberg/Ohm, Frau Blum, persönlich vor Ort, um sich ein Bild vom Ausmaß des Brandes zu machen. Nach ersten Schätzungen der Einsatzkräfte entstand ein Gesamtschaden von ca. 750.000 Euro. Die Brandwache und die Verkehrsmaßnahmen dauern voraussichtlich noch bis in die Mittagsstunden des 26. April. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache werden von der Alsfelder Kripo aufgenommen, wobei aktuell noch nicht gesagt werden kann, warum das Feuer ausbrach.

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