Gesunde Schule MES

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Stolz auf das Zertifikat: Dirk Neumann, Stephanie Ebert, Abteilungsleiterin Doris Buuck, Schulleiter Friedhelm Walther, Schulamtsdirektor Georg Wittich und Chris Mogel (von links).

Die Max-Eyth-Schule in Alsfeld erhält das Zertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“. In der Pressemitteilung erklärt die Schule, eine gute Gesundheit wirke sich auch in der Schule in vielerlei Hinsicht positiv aus.

Alsfeld. Herausforderungen werden besser bewältigt, das Konzentrieren fällt leichter und die Leistungsfähigkeit steigt. Das Arbeitsfeld „Schule & Gesundheit“ des Hessischen Kultusministeriums bündelt Themen und Maßnahmen, die sich mit dem Thema Gesundheit und Schule befassen und vergibt entsprechende Zertifikate an engagierte und erfolgreiche Schulen.

Die Schwerpunktthemen, mit denen sich die Max-Eyth-Schule im Kontext des Landesprogramms in den vergangenen Jahren intensiv befasste, sind: Bewegung und Wahrnehmung, Ernährung und Konsum, Sucht- und Gewaltprävention sowie Lehrkräftegesundheit. In allen vier Bereichen erwarb die Schule jeweils die entsprechenden Teilzertifikate und bewarb sich anschließend um das Gesamtzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“. Am 4. November war es dann soweit, die Max-Eyth-Schule erhielt im Rahmen einer Feierstunde das erwähnte Gesamtzertifikat.

Schulleiter Friedhelm Walther eröffnete die Veranstaltung und begrüßte alle anwesenden Gäste, besonders Herrn Berthold Habermehl als Vertreter des Vogelsbergkreises und den leitenden Schulamtsdirektor Herrn Georg Wittich, der im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums das Gesamtzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ überreichte. In einem Rundgang durch die Schule wurden einige Projektergebnisse besichtigt und erlebt. So erläuterte die zuständige Abteilungsleiterin Doris Buuck die Planung und Realisierung des Lehrerarbeits- und -ruheraums in Kooperation mit dem Personalrat. Dirk Neumann präsentierte die Veränderung im Bereich der Cafeteria und das neue Verpflegungskonzept. Sukzessive erfolgt hier die Umstellung auf ein gesundes Ernährungsangebot, weg von Fertigprodukten.

Chris Mogel stellte den Gästen das neu konzipierte Sportangebot im Berufsschulbereich vor, welches die Bereiche Bewegung, Ernährung und Teambildung zusammenführt und in seiner Art eine Ausnahmestellung an hessischen berufsbildenden Schulen haben dürfte.

Stephanie Ebert präsentierte die Arbeit der schuleigenen Beratungsstelle „Wendepunkt“, die sich in den Bereichen Sucht- und Drogenberatung, Coaching, Lerntraining, Seelsorge, Sozialpädagogik und Bildungsberatung etabliert hat.

Experten sehen Bewegungsmangel, Fehlernährung und steigenden Medienkonsum als Ursachen für langfristig zu erwartende Krankheitsbilder. Aus diesen Entwicklungen ergibt sich für die Schulen ein wichtiges Handlungsfeld. Zum anderen spiegelt die Gesundheitsförderung aber auch eine bestimmte Sichtweise auf die Schülerinnen und Schüler wieder. Der Schüler werde in seiner Gesamtheit als Persönlichkeit mit all seinen Facetten wahrgenommen.

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