Gesundheitsamt rät zur rechtzeitigen Grippeimpfung

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Der Chef macht´s vor: Dr. Henrik Reygers, der kommissarische Leiter des Vogelsberger Gesundheitsamtes, lässt sich von seiner Kollegin Karin Obst gegen Grippe impfen.

Der kleine Pieks im Oberarm ist kaum zu spüren und doch bietet er einen wertvollen Schutz vor einer schweren Erkrankung.

Die Rede ist von der Grippeschutzimpfung. „Eine echte Virusgrippe, die Influenza, hat nichts zu tun mit einer einfachen Erkältung, sie ist eine ernsthafte Erkrankung und kann zu Komplikationen führen“, warnt Dr. Henrik Reygers, der kommissarische Leiter des Vogelsberger Gesundheitsamtes, und rät daher zur Schutzimpfung. Generell sind alle Menschen ab 60 Jahre und die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen dazu aufgerufen, sich impfen zu lassen.

Zur Risikogruppe zählen des Weiteren Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die bestimmte chronische Krankheiten wie Asthma, Diabetes oder eine Herzerkrankung haben. Dies gilt auch für Menschen mit einer Immunschwäche. Wer im Krankenhaus oder im Altersheim arbeitet beziehungsweise einen Beruf ausübt, bei dem er viel mit anderen Menschen zu tun hat, sollte sich ebenfalls impfen lassen.

Dies gilt auch für jene, die mit einem Risikopatienten zusammenleben beziehungsweise sich um ihn kümmern. Auch der Kontakt zu Geflügel kann gefährlich sein, daher rät Dr. Reygers Geflügelhaltern ebenfalls zur Impfung. Und schließlich Reisenden, die in Richtung Südostasien aufbrechen wollen. Dr. Reygers macht noch einmal deutlich: Eine einfache Erkältung kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage, die echte Grippe hingegen kann einen schweren Verlauf nehmen.

Es kann im Nachgang zu einer Lungenentzündung kommen, die Influenza kann sogar zum Tode führen. Deshalb sollten sich die Risikogruppen impfen lassen. Idealerweise geschieht das im Oktober/November. Bis die erste Grippewelle im Dezember anrollt, besteht voller Impfschutz. Und der besteht in der Regel über die gesamte Grippesaison.

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