Goldener Saft: Obst- und Gartenbauverein zufrieden mit der neuen Kelteranlage in Seibelsdorf

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Zwar war die diesjährige Apfelernte vielerorts mager, der Obst- und Gartenbauverein Seibelsdorf weihte trotzdem mit Begeisterung seine neue Apfelpresse ein.

„Der Saft schmeckt viel besser mit der neuen Maschine”, sagt Karl-Heinz Röse, stellvertretender Vorsitzender des Vereins. Zusammen mit dem Vorsitzenden Winfried Beyer ist er emsig dabei, den goldenen Saft aus den angelieferten Äpfeln zu pressen und in Fünf-Liter-Kartons abzufüllen. Stolz sind die beiden über die Leistung der Presse, die in 35 Minuten 225 Liter gepresst hat.

Zum wiederholten Mal kommt Eva Wismans aus Frankfurt, um für ihre Familie Saft aus den eigenen Äpfeln pressen zu lassen. Erhitzen ermöglich eine lange Haltbarkeit des Safts, die vielen Kartons könnten genug Saft zur Versorgung bis zur nächsten Ernte enthalten. Schnell und routiniert arbeiten Beyer und Röse Hand in Hand, lange Wartezeiten gibt es bei den Kunden nicht.

Und schon fährt der nächste Saftliebhaber aus Ober-Gleen vor: Eberhard Heinicke bringt säckeweise sehr große rote Äpfel. Auf Nachfrage beim Pomologen Alfred Oehler handelt es sich um die alte Sorte „Rheinischer Winter-Rombur” – eine spätblühende Sorte, die dadurch dem schadenbringenden Aprilfrösten entgehen konnte und reichlich in diesem schlechten Apfeljahr geerntet werden konnte. Heinicke bringt seine Früchte dieses Jahr bereits zum dritten Mal her: „Mir tut es weh, wenn das Obst ungenutzt verfault”, erklärt er.

Dass die Presse in Seibelsdorf gut angenommen wird, zeigt die hohe Zahl an Kunden, die Beyer mit 300 beziffert. Letztmalig in diesem Jahr kommt die Presse am Samstag, 28. Oktober, zum Einsatz. Bereits um 8.30 Uhr beginnt das Keltern im Seibelsdorfer Dorfzentrum.

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