Große Aufregung: Die weite Reise der Fundtiere

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Die herrenlosen Tiere kommen weiterhin nach Gelnhausen, der Fundtiervertrag bleibt weiterhin bestehen. Zum Bedauern von Volker Schwenzfeier, Tierheim Alsfeld, kam kein Vertrag mit dem hiesigen Tierheim zustande.

Der Vorstand hatte ein erneutes Angebot abgegeben und hoffte sehr auf den Zuschlag. Die Pauschale sah im ersten Jahr 44 Cent pro Einwohner vor. Mit einem Inflationsausgleich sollte es danach zu einer leichten Gebührenerhöhung auf 47 Cent für 2019, danach auf 50 Cent in den folgenden drei Jahren kommen.

Doch das lag wieder über den Preisen, die Gelnhausen anbietet. „Es geht immerhin um 5500 Euro mehr in fünf Jahren”, rechnet Bürgermeister Stephan Paule vor. Und es würde sowieso nur etwa 25 Tiere im Jahr betreffen, die aktuell nach Gelnhausen gebracht würden.

Trotz Vertrag landen einige Fundtiere im Alsfelder Tierheim – freiwillig aufgenommen, ohne Vertrag, weil dadurch gerade Hunde oft von ihren aufgeregten Besitzern schnell wieder abgeholt werden könnten und dem gestressten Tier und Halter die strapaziöse Reise in das 120 Kilometer entfernte Gelnhausen erspart bliebe.

„Ohne ehrenamtliche Helfer wäre unser Tierheim gar nicht überlebensfähig. Deswegen können wir auch nicht unter die 44 Cent gehen, das schaffen wir nicht”, so der enttäuschte Schwenzfeier.

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