Grundschule Storndorf an schnelles Netz angeschlossen

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„Unsere kleinen Schulen werden genauso ans schnelle Internet angeschlossen wie die großen Einrichtungen“, sagt Landrat Manfred Görig (Zweiter von links) und gibt im Beisein von Bigo-Geschäftsführer Raphael Kupfermann, Schulleiterin Anita Müller-Schulz, Bürgermeister Timo Georg und Berthold Habermehl, Leiter des Amtes für Schulische Bildung und Betreuung (von links), den Startschuss an der kleinen Grundschule in Storndorf.

Mit einem Dorffest und großem Festzug weihten die Storndorfer vor genau 110 Jahren ihre neue Schule ein – ganz so spektakulär geht es an diesem Vormittag nicht zu, wenngleich Landrat Manfred Görig mit einem symbolischen Knopfdruck erneut ein neues Zeitalter in der Schulgeschichte einläutet.

Schwalmtal. Nämlich das Zeitalter der Digitalisierung, denn die kleine Filialschule verfügt nun über einen direkten Glasfaseranschluss. „Wir schließen nicht nur die weiterführenden Schulen ans Glasfasernetz an, sondern auch alle kleinen Grundschulen im Vogelsbergkreis wie die Filialschule in Storndorf“, sagt Landrat Manfred Görig, der bei seinem Besuch in Storndorf von Bürgermeister Timo Georg, Bigo-Geschäftsführer Raphael Kupfermann und dem Leiter des Amtes für Schulische Bildung und Betreuung, Berthold Habermehl, begleitet wird. „Wir gehen den nächsten Schritt in Richtung Zukunft und dabei ist es wichtig, früh genug anzufangen – eben schon in den Grundschulen“, sagt der Landrat.

Die Grundschule Storndorf ist Teil des sogenannten Infrastrukturprojektes, dessen Baubeginn im September vergangenen Jahres erfolgte, schildert Breitbandkoordinator Raphael Kupfermann den Hintergrund. 36 Schulen im Vogelsbergkreis werden im Rahmen dieses Projektes mit einem FTTH-Glasfaseranschluss – also einer direkten Verbindung – ausgestattet. Insgesamt müssen dafür rund 270 Kilometer Glasfaser in 237 Kilometer Leerrohre verlegt werden. Am Ende werden innerhalb von 36 Monaten nicht nur 36 Schulen im Vogelsbergkreis, sondern auch mehr als 250 Unternehmen vom Ausbau profitieren. Investiert werden in das Projekt insgesamt rund 15,2 Millionen Euro, wovon der Bund rund 7,6 Millionen und das Land rund 4,25 Millionen Euro beisteuern.

Parallel nimmt die Telekom den Eigenausbau vor und rüstete in Schwalmtal bereits in allen Ortsteilen die Kabelverzweiger mit Vektoringtechnik auf. „In Schwalmtal hat es richtig gut funktioniert“, bilanziert Görig. Das bestätigt auch Bürgermeister Timo Georg: „Wir sind im kleinen Schwalmtal gut aufgestellt in Sachen Digitalisierung, das gilt nicht nur für unsere Schulen, sondern auch für die Homeoffice-Arbeitsplätze. Der Breitbandausbaus im Vogelsbergkreis versetzt uns nun in die Lage, gute Bandbreiten von bis zu 250Mbits anbieten zu können, es gibt hier keine Probleme.“ Das schnelle Internet macht sich bereits bezahlt. „Wir verkaufen einen Bauplatz nach dem anderen“, sagt der Bürgermeister.

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