Haus Speier in Angenrod öffnet Besuchern seine Türen

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Haus Speier in Angenrod hat Tag der offenen Tür.

Stellvertretend für die vielen offenen Denkmale im Vogelsbergkreis besuchte ALSFELD AKTUELL das Haus Speier in Angenrod.

Einige neue Fenster sind bereits eingebaut, Fußböden im Erdgeschoss und im ersten Stock ließen erstmal zu, dass das Gebäude gefahrlos betreten werden kann. Verbunden sind die beiden Stockwerke mit einer stabilen Stahltreppe.

Texttafeln mit Bauplänen zeigen, wie das Haus einmal aussehen soll.

An den Wänden zeugen Tapetenreste von den Trends vergangener Jahrzehnte, Farbschmierereien von schlechteren Zeiten, als das Haus schon unbewohnt war. Rührig präsentierten sich die Vereinsmitglieder um Anton Reichel und Konrad Rüssel von Gedenkstätte Haus Speier: Bauelemente wurden in Eigenregie teilweise über weite Strecken hergebracht, vieles selbst eingebaut, nur das Dach musste ein Fachmann einbauen.

Den Baufortschritt erklärt Anton Reichel (rechts) den Besuchern

Wissenswertes wie die Pläne vom Umbau des Hauses fand aufmerksame Leser, bewundernde Blicke gab es für die schön gestaltete Hausfassade. Angenommen hatte sich der Verein dem Haus Speier als dem „Ghettohaus”, in dem die sieben letzten verbliebenen Juden auf ihre Deportation nach Theresienstadt warten mussten. Keiner von ihnen überlebte.

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