25 Jahre Mitsprache der Jugend im Kreis gefeiert

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Fest etabliert im Vogelsbergkreis ist inzwischen das Recht der Jugendlichen, in der Kreispolitik ihre ganz eigenen Themen mit einzubringen. Vor 25 Jahren wurde dazu das Kreisjugendparlament eingerichtet, das mit einem Fest mit vielen Besuchern aus nah und fern gebührend gefeiert wurde.

Fest etabliert im Vogelsbergkreis ist inzwischen das Recht der Jugendlichen, in der Kreispolitik ihre ganz eigenen Themen mit einzubringen. Vor 25 Jahren wurde dazu das Kreisjugendparlament eingerichtet, das mit einem Fest mit vielen Besuchern aus nah und fern gebührend gefeiert wurde. Mit dabei waren die KJPler der ersten Stunde, auch weite Wege aus Berlin oder Saarbrücken nahmen Ehemalige in Kauf, um mit den Alsfeldern zu feiern.

Dass die Jugend heutzutage alles andere als unpolitisch sei, zeige die hohe Wahlbeteiligung für das KJP in den Schulen, die bei 90 Prozent liege, so Landrat Manfred Görig (SPD) in seiner Begrüßungsrede. Die Jugend gäbe Anregungen, wie es für sie auf dem Land noch besser werden könne, wo sich nicht Disco an Disco reihe.

Eine gute Idee sei das Hessenticket gewesen, was sich für Schüler und Studenten habe durchsetzen lassen, trotz hoher Kosten. Jugenddezernent Dr. Jens Mischak stellte heraus, dass das KJP ein Beispiel für andere Landkreise geworden sei, auch eine Jugendbeteiligung auf die Beine zu stellen.

Hier würde man Demokratie und Kommunikation lernen. Bürgermeister Stephan Paule ermunterte die Jugendlichen dazu, unbequem zu bleiben und offen anzusprechen, was einem nicht gefällt. Es sei wichtig, was Jugendliche wünschen und blickte voraus, dass in Alsfeld Mitte nächsten Jahres ein Stadtjugendparlament geplant sei.

Nach der Plenumssitzung des aktuellen Kreisjugendparlaments erzählten die Jugendlichen zusammen mit den ehemaligen KJPlern von der Bedeutung ihres politischen Engagement, auch nach der aktiven Zeit. „Man kann auch als Einzelner etwas bewegen, habe ich hier gelernt”, meldete sich ein Gast aus Berlin. „Mein Selbstbewusstsein hat diese Arbeit gestärkt”, so eine junge Frau. Ein Jugendlicher stellte heraus, es gehe ihm nicht nur um einen neuen Jugendraum, sondern um die Zukunft, „damit wir gerne hier bleiben”.

Geprägt hat die Erfahrung des Kreisjugendparlaments fürs ganze Leben, waren sich die Anwesenden einig. Und ganz nebenbei ließe sich durch Politik Verständnis, Disziplin und Selbstbewusstsein üben. Nach einem spritzigen Auftritt der TSV-Tanzgruppe „Pubertätskrise” aus Nieder-Gemünden spielte die Band Mr. JAM fetzige Musik und lud zum Tanzen ein, bevor der Abend mit einem großen Feuerwerk seinen Abschluss fand.

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