Klare Sache in Feldatal: Leopold Bach mit 81,7 Prozent zum neuen Bürgermeister gewählt

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Landrat Manfred Görig, Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak, neuer Bürgermeister in Feldatal Leopold Bach, Kirtorfs Bürgermeister Ulrich Künz (von links).
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Um 18.22 Uhr kommt das erste Wahlergebnis rein: Kestrich gibt die Richtung schon vor. 
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Kontrahent Karsten Schmidt ist erster Gratulant des neuen Bürgermeister Leopold Bach und zeigt sich als fairer Verlierer.
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Er ahnt es schon: Leopold Bach verfolgt die Auszählung.
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Landrat Manfred Görif gratuliert dem frisch gebackenen Bürgermeister mit den Worten: "Machen Sie etwas Gutes daraus."
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Karsten Schmidt sieht seine Chancen mit jedem eintreffenden Wahlergebnis schwinden.
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Um 18.44 Uhr stand das Endergebnis fest. In der Feldahalle brach Jubel aus.
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Die 2097 Wahlberechtigten in Feldatal haben klar entschieden: Mit 81,7 Prozent haben sie den Kirtorfer Leopold Bach zu ihrem neuen Bürgermeister gewählt. Für Kontrahent Karsten Schmidt eine „krachende Niederlage”.

Viele Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunalpolitiker haben am Sonntagabend den Weg in die Feldahalle gefunden, um die Stimmauszählung live auf einer Leinwand mitzuverfolgen. Bereits mit der Auszählung des ersten von insgesamt acht Wahlbezirken um 18.22 Uhr deutete sich ein klarer Sieg für Bach an: Kestrich stimmte mit 77,1 Prozent für den 30-jährigen Juristen. Als vier Wahlergebnisse feststanden, resignierte Schmidt und wusste bereits, „dass sich das nicht mehr drehen wird”.

Großer Jubel brach in der Halle aus, als um 18.44 Uhr das endgültige Endergebnis auf der Leinwand erschien. Als erster Gratulant des neuen Bürgermeisters zeigte sich Schmidt als fairer Verlierer, bevor Bach in einer Traube aus Glückwünschenden und freudigen Gesichtern verschwand – Landrat Manfred Görig und benachbarte Bürgermeister gehörten unter anderem dazu.

„Ich bin überrascht über das klare Ergebnis. Damit habe ich nicht gerechnet”, sagte Bach in seiner ersten Stellungnahme. Er sei froh, dass sich die Arbeit der vergangen Wochen ausgezahlt habe. „Ich habe fast jeden Haushalt in Feldatal aufgesucht, kenne dort jetzt wahrscheinlich mehr Menschen als in Kirtorf”, berichtet Bach, der am Montag, einem Tag nach der Wahl, seinen 30. Geburtstag feiert – „Heute wird es einfach eine große Sause geben”.

Auch für Kontrahent Schmidt kam dieses klare Ergebnis überraschend. „Mit 40 Prozent habe ich schon gerechnet. Das war eine krachende Niederlage”, so der gebürtige Feldataler. Woran es gelegen hat, könne er so kurz nach der Wahl nicht genau sagen. Inhaltlich habe er sich nur graduell von Bach unterschieden. „Die Bevölkerung war unzufrieden mit den Parteien hier. Hinter mir standen zwei davon”, vermutet Schmidt den Grund für das schlechte Abschneiden.

Dass die Feldataler Bevölkerung für einen radikalen Umschwung im Rathaus sorgen wollte, darauf deutet auch die hohe Wahlbeteiligung hin – 72,9 Prozent der Wahlberechtigten stimmten am Sonntag ab.

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