Die Königinnen sägen den ersten Weihnachtsbaum

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Zahlreiche Gäste und Medienvertreter trafen sich in der Kultur der „Vogelsbergtanne“ von Dirk Hill in Antrifttal/Ohmes, um die Weihnachtsbaumsaison zu eröffnen.
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Gastgeber Dirk und Iris Hill von der "Vogelsbertanne" bei ihrem Grußwort.
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6000 Euro spendete der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger an das SOS Kinderdorf in Frankfurt Sossenheim.
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Erster Kreisbeigeordneter Jens Mischak bei seinem Weihnachtsbaumsaisoneröffnungsgrußwort - das längste Wort des Tages.
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Saskia Blümel, Geschäftsführerin des Bundesverbands der Weihnachtsbaumerzeuger, führt in ihrer Rede die Vorteile eines natürlichen Weihnachtsbaums gegenüber der Plastikvariante auf.
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Die deutsche Weihnachtsbaumkönigin Laura Stegemann aus Münster eröffnet zum ersten Mal die Weihnachtsbaumsaison.
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Gastgeber Dirk Hill und seine Frau Iris auf dem Weg zur auserkorenen Tanne, die anschließend an ein SOS-Kinderdorf gespendet wurde.
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Ihnen folgen Erster Kreisbeigeordneter Jens Mischak und die deutsche Weihnachtsbaumkönigin Laura Stegemann.

In Antrifttal ist am heutigen Donnerstag deutschlandweit die Weihnachtsbaumsaison eröffnet worden - zum ersten Mal fand diese Veranstaltung in Hessen statt. Die hessische und deutsche Weihnachtsbaumköniginnen gaben sich beim traditionellen Weihnachtsbaumeinschlag keine Blöße.

Antrifttal - Gut zwei Minuten benötigten die deutsche und die hessische Weihnachtsbaumköniginnen – dann lag die Tanne. Ohne Rücksicht auf die schicken Gewänder sägten die Hoheiten los und gaben sich keine Blöße: Mit dem symbolischen Weihnachtsbaumeinschlag in der Kultur der „Vogelbergtanne“ von Dirk Hill im Antrifttaler Ortsteil Ohmes läuteten Laura Stegemann und Marina Weinreich am Donnerstagmittag offiziell die Weihnachtsbaumsaison in Deutschland ein.

Eingeladen zur – Achtung: langes Wort – Weihnachtsbaumsaisoneröffnung hatte der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger (BWS), der Arbeitskreis Hessischer Weihnachtsbaum sowie Gastgeber Dirk Hill. Zum ersten Mal fand die Saisoneröffnung mit dem traditionellen Fällen des ersten Baums des Jahres in Hessen statt – ganz zur Freude vom Ersten Kreisbeigeordneten Jens Mischak, der Zu Beginn der Veranstaltung ein – Achtung: es folgt ein noch längeres Wort – „Weihnachtsbaumsaisoneröffnungsgrußwort“ an die zahlreich erschienenen Gäste richtete. Er stellte darin nicht nur die Bedeutung von Regionalität und Direktvermarktung heraus – die Vogelsbergtanne ist erst vor wenigen Tagen zu einem „Vogelsberg Original“ prämiert worden – sondern auch die positiven Umwelteinflüsse von Weihnachtsbaumkulturen. Ein Hektar binde in zehn Jahren bis zu 145 Tonnen CO2, bis zu 300 Tonnen Staub und produziere gleichzeitig 105 Tonnen Sauerstoff, so Mischak. Er verstehe nicht, wieso sich Menschen zu Weihnachten einen Plastikbaum in das Wohnzimmer stellten – zumal mittlerweile die meisten der jährlich rund 25 Millionen verkauften Weihnachtsbäume aus Deutschland kämen und nicht mehr importiert werden müssten.

Dem schloss sich die Geschäftsführerin des BWS, Saskia Blümel, an. Es sei ein Irrglaube, dass ein natürlicher Weihnachtsbaum umweltschädlich sei. Im Gegenteil: „Ein Plastikbaum hat eine deutlich schlechtere CO2-Bilanz“, sagte Blümel. Nicht nur, dass für jeden gefällten Baum, ein neuer gepflanzt werde, sondern auch weil in den Kulturen eine vielfältige Flora und Fauna bestehe. „Viele Tierarten benötigen ein Umfeld mit halbhohen Bewuchs. Dieses finden sie in den Kulturen“, sagte Blümel.

Mit der Weihnachtsbaumsaisoneröffnung spendete der BWS auch in diesem Jahr wieder an ein SOS-Kinderdorf. Bereits 6000 Euro kamen in diesem Jahr zusammen –entgegen nehmen durfte den Scheck Clenda Scharf, Leiterin des SOS-Kinderdorfs in Frankfurt/Sossenheim. Über 100.000 Euro kamen seit 2013 bereits durch den Weihnachtsbaumverkauf des Bundesverbands zusammen – ein Euro pro Baum wird gesammelt.

Übrigens: „Der Weihnachtsbaumpreis bleibt auch in diesem Jahr stabil“, so Geschäftsführerin Blümel. Entgegen mancher Sorge aus dem trockenen Vorjahr werde es keine Engpässe geben. „In jedem deutschen Wohnzimmer kann zu diesem Weihnachten ein natürlicher Weihnachtsbaum stehen. Es gibt genügend.“ Wenn das keine guten Nachrichten sind: Weihnachten kann kommen.

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