Körner unterwegs: 8.000 Hausbesuche im Wahlkreis besucht

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Die SPD um Bundestagskandidat Matthias Körner besichtigt die Baufortschritte des Hauses Speier in Angenrod.

Bürgernah zeigte sich SPD-Bundestagskandidat Matthias Körner bei seinem Stopp an der Gedenkstätte Haus Speier in Angenrod.

Körner ließ sich ausgiebig das Konzept und die Baufortschritte von den Vereinsmitgliedern erläutern, die seit zwei Jahren die Rettung des sogenannten Ghettohauses vorantreiben und ein begehbares Denkmal an die große jüdische Gemeinde in Angenrod und die Judenverfolgung planen. Swen Bastian, Vorsitzender der SPD Vogelsbergkreis, unterrichtete die Anwesenden von der Unterstützung der SPD für dieses Projekt und meinte, er sei „froh, dass wir das gemacht haben”. Er lobte den Verein Haus Speier für sein Engagement: „Ihr wart mutig und es ist toll, was euch gelungen ist.” Auch Körner bekräftigte, dass es wichtig sei, dass man sich für die Kultur einsetzt und im Speziellen etwas für das Haus Speier macht. Bereits vor dem Termin im Haus Speier in Angenrod war der SPD-Bundestagskandidat Matthias Körner (48) in Alsfeld und seinen Stadtteilen unterwegs. Wie schon eine Woche zuvor in Leusel und „In der Rambach“, machte Körner Hausbesuche in Angenrod und dem Alsfelder Musikerviertel. Unterstützt wurde er dabei vom SPD Unterbezirksvorsitzenden Swen Bastian, aktiven SPD-Mitgliedern aus dem Vogelsbergkreis und von Wahlkampfhelfern der Jusos. Der direkte Kontakt mit den Menschen ist Matthias Körner besonders wichtig. Mehr als 8.000 Hausbesuche hat er gemeinsam mit seinen Unterstützern im Wahlkreis bereits absolviert. Ein klares Ziel hat er dabei immer vor Augen: Er möchte den Wahlkreis Gießen/Alsfeld direkt gewinnen. „Dazu müssen wir raus auf die Straße und aktiv auf die Menschen zugehen. Wenn ich in Alsfeld und Umgebung unterwegs bin, bekomme ich viel Zuspruch für meine Kandidatur.“, erklärte Körner, dem die Themen Arbeit, Rente und Familie besonders am Herz liegen. Politik und Gewerkschaften müssten dafür sorgen, dass alle Menschen von ihrer eigenen Hände Arbeit gut leben können und ihre Lebensleistung auch im Alter gewürdigt wird, ist der SPD-Politiker überzeugt. „Familien müssen wir in ihrem Alltag besser unterstützen, eines der wichtigsten Themen dabei ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Meine Frau und ich sind beide berufstätig, ich weiß wovon ich spreche, wenn ich sage: da geht noch mehr.“, meint der sozialdemokratische Direktkandidat. Sozialversicherungspflichte Jobs ohne Befristung oder Ausbeutung durch Leiharbeit und Werkverträge müssten wieder die Norm werden in Deutschland. Dafür kämpfe er seit jeher als Gewerkschafter, so Körner, der Geschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Mittelhessen und seit 2011 Unterbezirksvorsitzender der SPD in Gießen ist. „Das Rentenkonzept der SPD ist dabei wegweisend: Keine Erhöhung des Renteneintrittsalters, Sicherung des Rentenniveaus auf mindestens 48 Prozent und eine Stärkung der Betriebsrenten sind der richtige Weg.“, zeigt sich Körner überzeugt. Und das komme auch im Austausch mit den Menschen vor Ort an. „Wer Politik für die Menschen im Vogelsbergkreis und in Gießen machen möchte, der kann das nicht aus einem Berliner Elfenbeinturm heraus tun. Deshalb bin ich unterwegs und bitte um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler, damit ich mich ab dem 24. September für Alsfeld und unseren Wahlkreis im Deutschen Bundestag einsetzen kann“, so Matthias Körner.

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