Vom Korn bis zum Leinenstoff: Die Vogelsberger Regionalmarke wächst – über 150 neue Produkte bewertet

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Die Regionalmarke hat Zuwachs bekommen: Die Jury mit Projektleitung, (von links: Lorenz Kock, Sebastian Heil, Gudrun Stumpf, Dr. Jens Mischak, Hubert Straub, Elisabeth Eisenbarth, Agnes Baumgardt) hat weitere Vogelsberg ORIGINALe ausgezeichnet.

Die Regionalmarkte „Vogelsberg ORIGINAL“ wächst, eine fünfköpfige Jury bewertete jetzt über 150 neue Produkte.

Vogelsberg. Bei dem Treffen im Campus am Park in Stockhausen konnte sich die Bewertungskommission von der Regionalität der von 50 Erzeugern und Produzenten eingereichten Produkte aus dem Food und Non-Food Bereich überzeugen. Die ausgezeichneten Produkte werden ins neue Vogelsberger Schaufenster www.Vogelsberg-Original.de gestellt.

Die Produkte sind vielfältig, genauso auch die Bewerber: Da gibt es den Ein-Mann- oder Ein-Frau-Betrieb mit selbst produzierten Lebensmitteln oder kreativen Schmuck-, Stoff- und Wollerzeugnissen, daneben größere landwirtschaftliche Betriebe oder Metzgereien bis hin zur Schlitzer Leinen Industrie Drießen und den Vogelsberger Landbrauereien.

„Allein dies alles zu sehen, ist schon eine große Freude“, so Wirtschaftsdezernent und Juryvorsitzender Dr. Jens Mischak. „Die Marke Vogelsberg-ORIGINAL trägt als Aushängeschild zum positiven Image unserer Region bei und ist im besten Sinne des Wortes eine Werkschau“, betont Dr. Mischak.

„Für das Projekt positiv ist außerdem, dass es bundesweit eine starke Aufmerksamkeit für regional erzeugte Produkte gibt. Dies hängt mit Qualität, Standards und natürlich Vertrauen zusammen“, so der Erste Kreisbeigeordnete. Bei der Jurysitzung wurden alle Produkte geprüft und bewertet: Im Ergebnis konnten 150 Produkte ausgezeichnet werden.

Die Jury war inhaltlich breit und vielfältig zusammengesetzt, so dass die Produktvielfalt auch mit dem entsprechenden Fachwissen geprüft werden konnte: „Kunst und Design“ (Elisabeth Eisenbarth), „Regionale Produkte und Gastronomie“ (Sebastian Heil), „Image und Regionalität“ (Dr. Jens Mischak), „Regionalentwicklung und Tourismus“ (Hubert Straub) sowie „Landwirtschaft und Direktvermarktung“ (Gudrun Stumpf). Gesucht waren typische und regionale Erzeugnisse, deren Verarbeitung und Veredlung im Vogelsberg stattfinden, Produkte, die zu einem größtmöglichen Teil direkt aus der Region stammen, gentechnikfrei sind und einem anerkannten Kontrollsystem unterliegen – sofern eines existiert. Aufgrund der großen Anzahl an eingereichten Wettbewerbsbeiträgen wurden die bisher sieben Kategorien weiter aufgeteilt. Künftig gibt es zwölf Kategorien. Sieben für den Bereich Food: „Wurst/Fleisch“, „Milch/Käse/Eier“, „Back- und Teigwaren“, „Honig/Marmelade/Aufstrich“, „Feldfrüchte“, „Getränke mit und ohne Alkohol“ und „Spezialitäten“ und fünf für den Bereich Non-Food: „Handwerk“, „Textilien/Stoffe“, „Haushaltswaren“, „Kunst/Schmuck“, „Besonderheiten“.

„Die neu ausgezeichneten Produkte werden jetzt professionell fotografiert und mit Erläuterungen zu den Betrieben und Bezugsmöglichkeiten auf der Website www.vogelsberg-original.de zu finden sein“, so Lorenz Kock, zuständiger Projektleiter im Amt für Wirtschaft und den ländlichen Raum.

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