Lebendiger Adventskalender in Storndorf von allen gut besucht

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Zum Treffpunkt für den ganzen Ort entwickelte sich der lebendige Adventskalender in Storndorf.

Der Storndorfer Adventskalender enthielt keine Schokolade, kein Spielzeug und auch keine kleinen Geschenke.

Lebendig wurde er durch die Menschen, die sich jeden Abend auf den Weg zum jeweiligen Türchen machten und durch die Gastgeber, die die Abende vorbereitet hatten. So trafen sich ab dem 1. Dezember bereits zum 9. Mal ältere Menschen mit jüngeren, Familien und Kinder, um sich gemeinsam auf die Adventszeit zu besinnen und auf Weihnachten einzustimmen. Schon der Weg durch die Dämmerung, oft quer durch das Dorf, mit den vielen Taschenlampenlichtern war ungewohnt und spannend.

Man versammelte sich vor Fenstern, in Garagen oder Carports, Schuppen, dem Feuerwehrgerätehaus und in einem Stall. Ein besonderer Höhepunkt als 24.Türchen waren an Heiligabend die Gottesdienste in der innen neu renovierten Storndorfer Kirche, deren Ausmalung alle erstmals bestaunen konnten. Menschen, die sich sonst oftmals nicht treffen, wurden so zusammengebracht, um jeden Abend gemeinsam Zeit zu verbringen.

Neben Worten spielte auch die Musik bei den abendlichen Treffen eine wichtige Rolle. Moderne Klänge von Udo Lindenberg und dem Frieden waren genauso dabei wie Gitarren- und Cembalobegleitung bei den selbst gesungenen Liedern. Am 3. Adventssonntag war der musikalische Abendgottesdienst ein weiteres Türchen. Im Anschluss waren alle eingeladen zu heißen Getränken und allerlei Süßem und herzhaften Leckereien und die Abende fanden bei ausgedehnten Gesprächen einen schönen Abschluss.

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