In Max-Eyth-Schule Alsfeld fließt Strom durch Zitrone

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Paletten stapeln erfordert Übung: Lehrerin für Wirtschaft und Verwaltung, Melanie Seifert, testet das.
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Bergauf mit dem Rollstuhl erfordert viel Kraft, erfährt Thoren Hofmann bei seiner ersten Fahrt.
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Milena Buck unterhält die Gäste im Foyer.
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Farbberatung: Ute Groß zeigt Lehrerin Uschi Ulrich, welche Töne ihr am besten stehen.
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Wasserpest unterm Mikroskop: Lukas Becker sieht sich deren Zellstruktur an.
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Mithilfe einer Zitrone die Lautstärke des Ipods verändern: Das zeigt Dr. Erich Falk den Schülerinnen Emily (links) und Paula.
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Elefantenzahnpasta, ein beeindruckendes Experiment im naturwissenschaftlichen Bereich.
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Gemütliches Beisammensein im Foyer bei Kaffee und Kuchen.

Ein riesiges Programm hat die Max-Eyth-Schule Alsfeld an ihrem Tag der offenen Tür „OpenMES” am letzten Samstag auf die Beine gestellt.

Gleichzeitig freute sich der Förderverein der Max-Eyth-Schule um den Vorsitzenden Dr. Christoph Stüber über sein 20-jähriges Bestehen. Die Besucher kamen zahlreich, um das vielfältige Angebot an Berufsfeldern, Schulformen, schulischen und dualen Bildungsgängen kennenzulernen. Dafür zeigten die Schüler kreativ in darstellendem Spiel, einer Modenschau, verschiedenen Experimenten und angeregten Info-Gesprächen, was die Schule zu bieten hat.

Auf dem Gabelstapler des Agrarwirtschaft- und Bautechnikbereichs konnte man Platz nehmen, um selber auszuprobieren, wie schwierig es für Ungeübte ist, Paletten zu stapeln. Ein als E-Mobil umgebauter Trabbi der Fahrzeugtechnik wartete neben anderen Fahrzeugen auf eine Probefahrt.

Derweil zeigte eine Fahrt mit einem Rollstuhl aus der Gesundheitsklasse, dass eine kleine Steigung schon unüberwindbar werden kann. Gleichzeitig unterhielten Milena Buck, die SUK-Band und die MESA-Connect-Band die Zuschauer in der Aula mit teils ruhiger, teils schmissiger Musik. Nebenan warteten duftender Kaffee und selbst gebackene Kuchen, Platz nehmen konnte man in der gemütlichen Lounge.

Europaschule

Die Maßschneiderinnen zeigten in ihrer beeindruckenden Modenschau, auf welch hohem Niveau die Ausbildung absolviert wird. Auslandsaufenthalte und enge Kontakte zu anderen Schulen spielen dafür dank des Status Europaschule eine wichtige Rolle.

Im naturwissenschaftlichen Bereich warteten ungewöhnliche Experimente auf die Gäste. „Elefantenzahnpasta” stellte eine Schülerin aus Wasserstoffperoxid und Jod her, ein anderer Versuch zeigte, wie viel Energie in einem Gummibärchen steckt oder dass eine angeschlossene Zitrone die Lautstärke eine Ipod regeln kann.

Bei den Heilerziehungspflegern durften Mutige mithilfe eines Alterssimulationsanzugs erfahren, wie sich das Altern anfühlt. Auch der Gesundheitsbereich hielt viele Anschauungsmöglichkeiten bereit.

Die Vielfalt, die die Max-Eyth-Schule mit ihrer engagierten Lehrerschaft zeigt, und das breite Leistungsspektrum sind ein Gewinn für die gesamte Region, machte der Tag der offenen Tür eindrucksvoll deutlich.

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