Mehr Speed für das Alsfelder Netz

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Die neuen Glasfaserkabel ermöglichen ein schnelles Internet in unserer Region.

Bahn frei für das Netz der Zukunft: Die Telekom treibt den Breitbandausbau weiter voran.

Im Ortsnetz 06631 der Kernstadt Alsfeld sowie den Stadtteilen Altenburg, Angenrod, Eudorf, Leusel, Liederbach und Reibertenrod hat die Telekom bereits 40 Kilometer Glasfaser verlegt und 28 neue Multifunktionsgehäuse aufgestellt oder mit modernster Technik ausgestattet. Die Inbetriebnahme erfolgt derzeit sukzessiv weiter. Nun sollen weitere rund 1400 Haushalte in den Alsfelder Stadtteilen Eifa, Elbenrod, Liederbach und Schwabenrod sowie in den Antrifttaler Ortsteilen Ruhlkirchen, Seibelsdorf und Vockenrod ausgebaut werden. „Wir sind in der Strukturplanung“, machte Fuat Dalar, zuständig für Infrastruktur bei der Telekom, am Dienstag bei einem Abstimmungsgespräch mit Landrat Manfred Görig und Walter Bathke als Vertreter der Bigo sowie den beiden Bürgermeistern Stephan Paule (Alsfeld) und Dietmar Krist (Antrifttal) im Alsfelder Landratsamt deutlich. In etwa zwei Monaten sei diese Planung abgeschlossen, im Frühjahr könne der erste Spatenstich erfolgen. Nach dem Ausbau im Laufe des Jahres stehen Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung, betonte Dalar. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 Mbit/s. Ein Mehrfaches von dem, was Kabelanschlüsse in der Regel bieten. Das hilft beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos im Internet. Die Telekom plant zudem den nächsten Entwicklungsschritt. Künftig können bei Einsatz von Super Vectoring die Bandbreiten auf bis zu 250Mbit/s gesteigert werden.

„Wichtig ist, dass wir in einem ersten Schritt Glasfaser in alle Dörfer bringen“, unterstrich Landrat Manfred Görig. „Eine gute Breitbandversorgung ist das A und O, sie ist ein unverzichtbares Argument, sich im Vogelsbergkreis niederzulassen. Mir kommt es darauf an, dass unsere Kommunen weiterhin als Wohn- und als Arbeitsplätze attraktiv bleiben.“ Eine ganze Reihe von Haushalten im Vogelsberg kann bereits von einer schnellen Internet-Verbindung profitieren. In Alsfeld sind laut Fuat Dalar von den 6000 vorgesehenen Haushalten bereits 4800 in Betrieb gegangen. In Romrod waren 600 Haushalte eingeplant, rund 100 sind in Betrieb. In Schlitz sind von 3000 etwa 1700 angeschlossen, in Lauterbach von 6400 geplanten sind bislang 1600 in Betrieb.

Auch Fuat Dalar unterstrich: „Wir wissen, wie wichtig schnelle Anschlüsse sind und deshalb bringen wir Jahr für Jahr mehr Menschen ins schnelle Internet als jedes andere Unternehmen.“ Die schnellen Internetanschlüsse kommen nicht von allein in die Haushalte. Die Kunden müssen selbst aktiv werden. Dalar kündigte an, dass Informationsveranstaltungen vor Ort geplant sind. Persönliche Ansprechpartner finden Interessenten in den Telekom Shops sowie im Fachhandel vor Ort. In den nächsten Wochen kann man unter www.telekom.de/schneller prüfen, welche Produkte an der eigenen Adresse möglich sind. Auch wer bereits einen DSL-Anschluss von der Telekom hat, kann die höheren Internetgeschwindigkeiten nutzen. Ein Anruf bei der kostenfreien Hotline 0800 330 3000 etwa drei Monate vor der Inbetriebnahme genügt.

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