Modehaus Metz: Digitale Modenschauen in Zeiten von Corona

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Michael Metz, Inhaber des gleichnamigen Modehaus in Homberg/Ohm und Erster Vorsitzender des Gewerbevereins, bietet seinen Kunden „digitale Modenschauen“ mit der neusten Frühjahrskollektion auf Facebook und Instagram an.

Eine kreative Lösung, wie Mode trotz geschlossener Läden an Frau und Mann gebracht werden kann, hat Michael Metz vom gleichnamigen Modehaus in Homberg/Ohm gefunden. Mehrmals wöchentlich posten er und sein Team eine Auswahl der neuesten Frühjahrskollektion auf Facebook und Instagram.

Homberg/Ohm. „Wir sind über alle Wege erreichbar – über Telefon, Whats App, E-Mail, Instagram und Facebook“, sagt Inhaber Michael Metz. Über diese Plattformen könne er die Kunden beraten und über Größen, Farben und Preise informieren. Anschließend fährt er meist persönlich zu den Kunden und überreicht das Paket. „Die Kunden können wie gewohnt die Kleidung in Ruhe anprobieren. Die Ware, die sie nicht behalten möchten, hole ich auch wieder ab“, erklärt Metz. Auch das Bezahlen funktioniert kontaktlos. Überall, wo es Handyempfang gebe, könne der Kunde mit EC-Karte zahlen.

Klar sei der Aufwand größer als sonst, aber man wolle für die Kunden da sein und den wirtschaftlichen Schaden so gering wie möglich halten. Aber man müsse realistisch sein: „Wir erwirtschaften nur einen Bruchteil von dem, was sonst im Frühjahr üblich ist“, so Metz. Man sei auf das Hilfsprogramm vom Land Hessen angewiesen. „Sollte unser Geschäft über den 19. April geschlossen bleiben müssen, wird auch das nicht ausreichen. Dann muss das Land nachsteuern“, sagt Metz, der für sich und seine vier Mitarbeiter Kurzarbeit angemeldet hat. Entlassen wurde niemand: „Schließlich brauche ich mein Team wieder, wenn diese Krise vorbei ist.“

Als Erster Vorsitzender des Homberger Gewerbevereins macht auch er sich Gedanken um seine Kollegen in der Ohmstadt. Allen denjenigen, die die Gewerbetreibenden durch die Krise helfen wollen legt er die Homepage www.hombergerleben.de ans Herz. Dort ist eine Übersicht zu finden, welche Geschäfte weiterhin für die Kunden da sind und welche Services angeboten werden. Auch mit dem Erwerb der Ohmtaler, der stadteigenen Währung, die in diesem Jahr in die bereits vierte Runde ging, könne man die lokale Geschäftslandschaft sinnvoll unterstützen.

Die Ohmtaler in diesem Jahr zeichneten die Grundschulkinder aus Homberg. Wie üblich sind die Gutscheine drei weitere Jahre nach Erscheinung gültig und sind auch jetzt erhältlich.

Die Gutscheine sind zur Zeit noch in der geöffneten Felsenapotheke, bei Schreibwaren Repp zu erhalten oder in der Buchhandlung Sowa zu bestellen und nach der Coronakrise in den meisten Geschäften einlösbar.

Das Modehaus Metz ist erreichbar unter Telefon oder WhatsApp unter 06633-844, über den Facebook-Messenger oder per Mail an textilhaus.metz@t-online.de.

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