Nach 42 Jahren: Team von „Spiel ohne Grenzen“ trifft sich

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Treffen der Alsfelder Mannschaft „Spiel ohne Grenzen“ auf dem Marktplatz.

Zusammengeschweißt hat es die Mannschaft aus Alsfeld, als es am 8. Mai1976 im Westdeutschen Rundfunk hieß: „Spiel ohne Grenzen“, live im Fernsehen aus Alsfeld.

Beteiligt waren Mannschaften aus ganz Europa. Und die Alsfelder hatten es sich bei der Teamauswahl nicht leicht gemacht: Aus über 80 Leuten stellten Elke und Hans-Jörg Schüßler die Wettkämpfer aus acht Frauen und acht Männern zusammen, erinnert sich Kapitän Bernd Muhl (65), damals mit 23 Jahren der Älteste aus der Mannschaft. „Das Auswahlverfahren war nicht leicht. In der Sporthalle der Gerhart-Hauptmann-Schule war nicht nur Kondition, sondern auch Geschicklichkeit gefragt.“

Allerlei lustige Spiele wie Tee ausgießen in riesigen Schaukelstühlen, gegenseitiges Zu-Fall-Bringen als verkleidete Zinnsoldaten oder einPuzzlespiel mit einer Statuenfigur wartete auf die Teilnehmer. Im Spiel gegen Bad Mergentheim auf dem Alsfelder Marktplatz lag die heimische Mannschaft mit 0:6 zurück. Es begann eine furiose Aufholjagd.

Erst das letzte Spiel, „Die Perlenkette“, sollte zur Entscheidung führen. Auf Hüpfbällen mussten die Spieler ihre Bälle auf eine große Nadel mit Schnur auffädeln lassen und geschlossen als Hüpfballkette aus sechs Bällen die Ziellinie überqueren. Alsfeld siegte noch mit 12:10 gegen Bad Mergentheim – ein riesen Erfolg, der bis heute zusammenschweißte. Damit war Alsfeld beste deutsche Mannschaft und hatte sich für die Europaspiele qualifiziert: Viertelfinale. Mit 45 Punkten schienen die Alsfelder unschlagbar. Aber die Ettlinger zogen an ihnen vorbei und standen im Finale. Trotzdem machten die Alsfelder ihre Stadt durch ihren Kampfgeist weit über die Grenzen hinaus bekannt.

Die Mitstreiter von damals freuten sich über ein Zusammentreffen in Alsfeld, schauten sich ein Video vom damaligen Spiel an und tauschten Erinnerungen aus.

Die Mitspieler: Irma Eichenauer, Bettina Karl, Conny Mengel, Doris Scheithauer, Klaus Krug, Stephan Mathies, Rüdiger Mildner, Bernd Muhl, Herbert Rühl, Albert Scheuer, Hans Erich Vogel, Manfred Zink. Ersatzspieler: Ulrich Faulhaber und Dagmar Rüdiger.

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