Nach starkem Unwetter: Viele helfende Hände in Köddingen

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Über die Straße „Lehmkaute” kamen die Wassermassen und damit viel Geröll und Schlamm. Ein Auto wurde davongeschwemmt und gegen eine Hauswand gedrückt.
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Viele helfende Hände kamen am Montagmorgen, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen.
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Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, es ist ein wunderschöner Morgen in Köddingen. Doch die vorangegangene Nacht hat Spuren hinterlassen.

Das Unwetter, das ab dem Sonntagnachmittag über den Vogelsbergkreis zog, hat den beschaulichen Gemeindeteil von Feldatal schwer getroffen: „Der Bach schwoll in kurzer zu einem reißenden Strom an. So schnell konnte ich gar nicht gucken. Plötzlich wurde ein Auto weggeschwemmt”, berichtet eine Anwohnerin während sie mit ihrem Besen eimerweise Schlamm von der Straße kehrt. Das erwähnte Auto liegt auch am Morgen noch gegen eine Hauswand in der „Lehmkaute” gedrückt. Über diese Straße ist die Geröll- und Matschlawine in den Ort vorgedrungenen und richtete dabei großen Schaden an: Eine ganze Baustelle wurde weggeschwemmt, mehrere Keller sind vollgelaufen, Autos beschädigt, die Landstraße in Richtung Kestrich musste zwischenzeitlich gesperrt werden. Der entstandene Schaden dürfte mehrere Hunterttausend Euro betragen.

„So schlimm war es hier das letzte Mal in den 60er Jahren”, erzählt ein Mann, der sein ganzes Leben in Köddingen verbracht hat. „Gegen 20 Uhr hat es gestern Abend angefangen, der Starkregen. Schon wenige Zeit später stand das Wasser hüfthoch”, berichtet der Rentner. Ein tolles Bild zeichnet sich dennoch am Montagmorgen in Köddingen ab: Dutzende helfende Hände – auch aus umliegenden Gemeinden sind gekommen, um schnellstmöglich wieder zum Alltag zurückkehren zu können. Auch Landwirte helfen mit ihren großen Maschinen bei der Beseitigung der Schäden. Ein Anwohner stellt richtig fest: „Das ist eben das Tolle bei uns hier auf dem Land. Hier hilft sich jeder und alle packen mit an”.

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