Nachteile durch Minijobs: Beliebt bei Frauen, aber unrentabel

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Allzu oft sind es Frauen, die in Minijobs arbeiten und langfristig Nachteile dadurch haben – eine Ausstellung und weitere Vorträge hatten dies während der Frauenwoche zum Thema.

In Deutschland arbeiten rund 7,4 Millionen Menschen in einem Minijob – zwei Drittel davon sind Frauen.

Nicht alle sind alleine auf diesen Minijob angewiesen, aber falls doch, dann verdienen sie maximal 450 Euro im Monat, sind nicht eigenständig krankenversichert und haben weder Anspruch auf Arbeitslosengeld noch Rente. Was viele Minijobbende und deren Arbeitgeber nicht wissen: Anspruch auf Mindestlohn, bezahlten Urlaub oder geregelte Arbeitszeiten gelten hier genauso wie in anderen Beschäftigungsverhältnissen.

Die Ausstellung der Agentur für Arbeit zum Thema Minijob beleuchtete die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite, thematisierte rechtliche Rahmenbedingungen und auch die tatsächlichen Kosten von Minijobs für Unternehmen. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit der KVA Vogelsbergkreis, Kommunales Jobcenter in den Räumen der Kreisverwaltung und der KVA gezeigt. Auch der Vortrag „Frauen leben länger – aber wovon?“ in der KVA Lauterbach war eine Kooperation mit der Arbeitsagentur: In seinem Vortrag zeigte Sebastian Bittorf von der Deutschen Rentenversicherung die Auswirkungen von Kindererziehung und Minijobs auf die soziale Absicherung von Frauen auf und gab Tipps für eine bessere Absicherung.

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