Napoleons Würfel: Alte Tradition bringt viel Spaß zu Silvester

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So ganz genau weiß man heute nicht mehr, wo die beliebte Tradition des Silvesterwürfelns genau herkommt.

Man sagt, in der Zeit der napoleonischen Kriege lagerten auch Truppen vor Alsfeld und vertrieben sich die Zeit mit Würfelspielen. Sicher ist nur: Das Silvesterwürfeln in Alsfeld hat schon eine ganz lange Geschichte. Und so waren die Gaststätten und Cafés in Alsfeld gut gefüllt mit Hunderten Spielfreudigen, die sich das ein oder andere Neujährchen, Würstchen, Hähnchen oder Süßes erwürfelten.

Egal, ob im Café Rahn, in der Gemütlichkeit oder im Marktcafé: Fast überall war kaum noch ein freies Plätzchen zu erwischen Pünktlich um 13 Uhr begannen die ersten Familien, Freunde und Bekannte, an langen Tischen die Würfelbecher zu schütteln und zu versuchen, die höchste Augenzahl am Tisch zu erreichen, um die zuvor ausgesuchte Leckerei zu gewinnen. In der Gemütlichkeit kamen die Familien Kreuter, Lorenz und Henkel um Spielleiter Marcus Römer zusammen.

„80 Cent Einsatz für die Würstchen“, rief er den Spielern an seinem Tisch zu, die ihm eifrig die geforderten Münzen zuschoben. „Für das Silvesterwürfeln sammeln wir das Kleingeld in einer Dose schon das ganze Jahr“, so Kreuter schmunzelnd. In der Gaststätte Mainzer Tor freute sich Till Becker über seinen Erfolg beim Würfeln: „Das ist jetzt schon meine zweite Schnuckeltüte, die ich gewonnen habe“, erzählte er.

Er war mit seinem Vater Ex-Bürgermeister Ralf Becker und Freund Merlin gekommen, um die lange Wartezeit bis zum Feuerwerk zu überbrücken und sein Glück im Spiel zu versuchen. „Für mich ist das immer ein großer Spaß, mit den Kinder zusammen die Tradition zu pflegen und Würfeln zu gehen“, so Ralf Beckers Fazit.

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