Natur-Ticker: Der erste Nachwuchs zeigt sich

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Walter Märkel ist ständig in der Natur unterwegs und fotografiert unter anderem für den NABU. Aktuell aber vor allem aber auch für die vielen Menschen, die zu Hause bleiben und zu Hause bleiben müssen. Zu seinen aktuellen Fotos schreibt er:

"Hallo liebe Naturfreunde, der (angekündigte) Regen bringt nicht nur Segen, sondern auch Zeit im Home-Office für einen Natur-Ticker zum aktuellen Geschehen in der heimischen Umgebung.

Nachdem in Alsfeld die Storchendamen Daisy und Hanna aus unerfindlichen Gründen das Weite gesucht hatten, ließ sich Franzi schließlich zur Familiengründung mit Dorian auf dem Leonhardsturm bewegen. Der Schlupf der Küken steht wohl unmittelbar bevor. Über deren Anzahl kann derzeit aber nur spekuliert werden.

Mit Fug und Recht lässt sich die Wasseramsel als Charaktervogel an Krebsbach, Mühlgraben und Schwalm bezeichnen. Als einziger Singvogel kann sie schwimmen und tauchen. Oft knicksend auf Steinen sitzend macht sie der weiße Brustlatz unverkennbar. Insektenlarven unter Wasser sind bevorzugte Beute für den Nahrungsspezialisten. Die häufigen Einflüge zum nicht einsehbaren Nistplatz verraten, dass der Nachwuchs ständig auf Futter wartet.

Am Erlenteich haben zwei Pulli eines Nilgans-Paares überlebt. Bei einem Nickerchen am Uferrand lassen sie sich auch von Spaziergängern kaum stören.

Das Höckerschwan-Paar am Antrifttal-Stausee gibt unlösbare Rätsel auf. Bereits im vergangenen Jahr saß das junge Weibchen fast drei Wochen lang auf einer Nestburg – ohne Ergebnis. Ein im Ufergestrüpp gut verborgenes Nest weckte vor wenigen Wochen die begründete Hoffnung auf Nachwuchs. Doch erneut erwies sich die vermeintliche Brut als “Fake”. Das Paar geht inzwischen wieder gemeinsam auf Nahrungssuche. Über die Gründe des erneuten Fehlversuches kann nur gerätselt werden.

Erfreuliche Nachrichten gibt es dafür bei den Haubentauchern. Nach anfänglichem Zögern sind inzwischen eine Reihe von Nestern besetzt. Die Gelege dürften in wenigen Tagen komplett sein. Von etwa zehn brütenden Paaren ist Nachwuchs zu erwarten.

Bei den alteingesessenen Paaren auf dem Molkereischornstein und am Bahnradweg in Loshausen dürften die ersten Küken geschlüpft sein.

Wer seine Blicke häufiger mal in Bodennähe schweifen lässt, dem dürfte ein “gefährlich” aussehendes Insekt nicht entgangen sein. Es handelt sich um den großen Wollschweber aus der Ordnung Zweiflügler. Auffällig ist sein enorm langer gerader Saugrüssel, der aber ausschließlich der Nahrungsaufnahme dient und keineswegs zum Stechen geeignet ist."

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