Oh(m), du schönes Homberg!

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Blick vom Schloss über Homberg und das Ohmtal.
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Das 1539 erbaute Rathaus auf dem Marktplatz, im Vordergrund ist der Kopf des Löwenbrunnens zu erkennen.
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Blick zur Amöneburg.
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Das älteste Naturdenkmal im Vogelsberg: Der Hohle Baum am Schloss, eine rund 1000 Jahre alte Linde.
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Stadteigenen Honig gibt es von Imker Hartmut Schley zu kaufen.
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Im Jahr 2012 erwarb die Stadt ihr eigenes Wahrzeichen – das über Homberg thronende Schloss. Dem Leben in Homberg hat das sicherlich gut getan, haben sich doch dutzende Veranstaltungen seitdem auf dem Schloss etabliert.

Großen Anteil daran hat der damals gegründete Verein „Schlosspatrioten”: Mehr als 240 Mitglieder setzen sich auch heute aktiv für den Erhalt des Denkmals, die Gestaltung und Pflege der Anlagen, den sonntäglichen Betrieb des Schlosscafés oder im Sommer des Biergartens, Kunst- und Kulturausstellungen und vieles mehr ein – das Schloss hat sich zu einem Treffpunkt aus Nah und Fern entwickelt.

Ein Anziehungspunkt am Schloss, insbesondere auch für Kinder, ist der Hohle Baum, eine etwa 1000-jährige Linde, dessen Stamm einen Umfang von knapp elf Metern und sogar einen Ein- und Ausgang hat – ein schönes Versteck.

Der Ohmtaler und die Innenstadt

„Homberg ist traumhaft mit seinen Fachwerkhäusern”, sagt die Wahl-Hombergerin Julia Braun-Seibert. Und da lehnt sie sich nicht zu weit aus dem Fenster. Die Innenstadt lädt zum Schlendern und Verweilen ein, viele kleine Geschäfte zum Stöbern und Shoppen.

Eine innovative Idee zur Belebung der Geschäfte überlegte sich der Gewerbeverein Homberg: den Ohmtaler – eine stadteigene Währung sozusagen. Der Vorteil: Gutscheine in der Ohmtaler-Währung sind nicht nur in einem Laden einlösbar, sondern der Beschenkte hat unter allen teilnehmenden Geschäften die frei Wahl.

Premiumwanderungen rund um Homberg

Raus aus der Stadt zeigt Homberg seine schönsten Seiten: Abwechslungsreiche und teils prämierte Wanderwege und -touren starten hier, fast immer mit Blick auf das beeindruckende Ohmtal samt Amöneburg.

Ein Beispiel unter vielen ist die Schächerbachtour: Der rund neun Kilometer lange Rundweg überzeugt mit Natur pur, Schauplätzen alter Geschichten und Sagen und ursprünglicher Gastronomie. Zu Recht erhielt der Wanderweg 2016 die besten Bewertungen von allen 86 prämierten Wegen in Hessen. Tolle Ausblicke, geologische Besonderheiten und Naturdenkmäler bietet die Geotour „Felsenmeer”, die in Homberg beginnt und auch als geführte Wanderung angeboten wird (siehe Kurz Info). Geführte Wanderungen gibt es ebenso zur Schächerbachtour (die nächste findet am 6. Mai statt) und zur Tour „Rund um Deckenbach” (13. Mai).

Es blüht so schön

Auf 1000 Quadratmetern hat die Stadt spezielle, artenreiche Saatmischungen ausgebracht. Diese bunten Blühwiesen in der Stadt und am Stadtrand bieten reichhaltige Nahrung für Bienen und Schmetterlinge. Imker Hartmut Schley aus Homberg hat hier Bienenvölker aufgestellt und erntet den stadteigenen Honig.

Kurz-Info: Geo Tour Felsenmeer

Naturdenkmäler und geologische Besonderheiten, alte und neue Zeugnisse des hiesigen Bergbaues und eine intakte Naturlandschaft mit Hecken und Graswegen: Das alles lässt sich hautnah erleben bei einer geführten Wanderung „Geo Tour Felsenmeer” in Homberg/ Ohm am Sonntag, 22. April um 13 Uhr. Treffpunkt zu der 2,5 stündigen Wanderung ist am Parkplatz unterhalb der ehemaligen Klinik Salb, zum Hohen Berg 16 in Homberg/Ohm. Kosten: Erwachsene 4 Euro, Kinder 2 Euro, Familie 8 Euro. Anmeldung an Gästeführer Bernd Reiß, Tel. 06633-5372 oder E-MaiI berndreiss1954@gmail.com.

In und um die knapp 7.500 Einwohner zählende Stadt gibt es immer wieder Vieles zu entdecken: Ob Veranstaltungen auf dem Schloss, Wanderungen durch ursprüngliche Natur oder das Bummeln in der Stadt mit seinen Fachwerkhäusern – Homberg ist ein Paradebeispiel der Vogelsberger Vielfalt und Schönheit.

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