Poesie der linearen Kunst im Kunstturm Mücke

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Klaus Staudt stellt im Kunstturm Mücke seine Arbeiten ab dem 5. Mai aus.

Auf zwei wirkliche Ausstellungshighlights in diesem Jahr bereiten sich in diesen Tagen die Verantwortlichen des Kunstturm Mücke e.V. vor: Mit Klaus Staudt und Imre Kocsis haben die Kuratoren Volker Schönhals und Thomas Vinson zwei Künstler für ihren ungewöhnlichen Ausstellungsort gewinnen können.

Mücke - Die beiden Künstler sind in allen namhaften Museen und Sammlungen für konkrete Kunst vertreten und können zahlreiche große Ausstellungen im In- und Ausland vorweisen. Nun kommen ihre Werke nach Mücke. Den Anfang macht im Mai Klaus Staudt: Vom 5. Mai bis zum 30. Juni zeigt er unter dem Titel „Erinnerungen“ Druckgraphiken und zwei Stelen.

Staudt war Mitglied der „nouvelle tendence“, einer Künstlerbewegung der 60er-Jahre, die sich mit den weltweit vorhandenen und sich wiederholenden Ansätzen in der Kunst auseinandersetzte. Ausgezeichnet wurde Klaus Staudt unter anderem mit dem Ehrenpreis der 5. Internationalen Triennale der Zeichnung, Breslau (1992). Er gilt als Vertreter einer konstruktiv-konkreten Kunst, deren Formen allein aus dem schöpferischen Geist erschaffen werden. Seine in Mücke ausgestellten Graphiken zeigen geometrische Formen und Systeme: geradlinig, klar, nachvollziehbar.

Der Kunstturm Mücke e.V. zeigt Klaus Staudts Arbeiten vom 5. Mai bis zum 30. Juni. Gefördert wird die Ausstellung vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie ArtRegio. Die Vernissage im Kunstturm findet am 5. Mai um 14 Uhr statt. Zur Einführung werden Volker Schönhals – ehemaliger Schüler von Staudt – und Thomas Vinson sprechen, auch der Künstler selbst wird erwartet.

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