Praktikum per Handschlag: Berufsinfo-Abend der Rotarier

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Nicht komplett, aber doch beeindruckend: Eine große Runde, bestehend aus Menschen unterschiedlichster Berufe und Lauterbacher Schülerinnen und Schüler, traf sich am Dienstagabend in der Alexander-von-Humboldt-Schule zum Austausch.

Welcher Beruf könnte etwas für mich sein? Wo kann ich mich ausbilden lassen? Und was geht eigentlich im Vogelsberg?

Es sind viele Fragen, die sich junge Menschen am Ende ihrer Schulzeit stellen, wenn die ersten Weichen für eine hoffentlich erfolgreiche Zukunft gestellt werden. Von großer Hilfe sind dabei Gespräche mit Menschen, die bereits seit langer Zeit erfolgreich in ihren Berufen tätig sind.

Schon seit vielen Jahren ermöglicht der Rotary Club Lauterbach-Schlitz solche Begegnungen zwischen erfolgreichen Kaufleuten, Ingenieuren, Ärzten, Lehrern, Polizisten, Verwaltungsfachleuten, Handwerkern und vielen anderen Berufsgruppen mit den Schülerinnen und Schülern der Alexander-von-Humboldt-Schule. Jedes Jahr im November findet hier der schon traditionelle „Berufsinformationsabend“ statt. Zu der Veranstaltung am vergangenen Dienstagabend waren in diesem Jahr auch wieder die Schülerinnen und Schüler der Vogelsbergschule und der Schule an der Wascherde eingeladen.

Oliver Stoy, Verantwortlicher an der AvH für die Berufs- und Studienorientierung, hatte die Veranstaltung gemeinsam mit Christian Wagner, dem Berufsdienstbeauftragten der Rotarier, geplant und konnte knapp fünfzig Interessenten und zwanzig Referenten begrüßen. Stoy zeigte sich sehr erfreut über den Zuspruch zu der Veranstaltung und die Kontinuität, mit der die Rotarier hier als Kooperationspartner der Schule agieren. Gemeinsam mit dem Club-Präsidenten Gerhard Eurich würdigte er dieses Engagement, das ganz im Sinn der Rotarier hilft, Kontakte zu knüpfen, Expertise zu geben und Erfahrungen auszutauschen.

Ganz praktisch geht es aber auch darum, den künftigen Studenten und Auszubildenden der Region zu vermitteln, was Gesellschaft und Politik auf der einen Seite bieten und auf der anderen Seite auch erwarten, damit sich Erfolg einstellt. Nach einer kurzen Hinführung auf den Abend lud Eurich die Interessenten ein, mit den Anwesenden aus den verschiedensten Berufsfeldern ins Gespräch zu kommen.

In mehreren Klassenräumen gab es dazu die Möglichkeit, in kleineren Gruppen in einen persönlichen Austausch mit den Beruflern einzusteigen: Was braucht es, um Ingenieur zu werden? Was verdient man als Wirtschaftsprüfer? Was genau tut man im Kulturmanagement? Und was nervt und freut im Polizeidienst? Der Berufsinformationsabend der Rotarier bietet somit für alle Beteiligten jedes Jahr wieder viel Potenzial. Dies würdigte auch der Erste Kreisbeigeordnete und Wirtschaftsdezernent Dr. Jens Mischak, der unter den Gästen weilte.

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