Rettungsdienst in Alsfeld säuft nach Starkregen ab

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Parkplatz Lebensmittelmarkt An der Aue
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Hof DRK
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Hof DRK

Heftige Regenfälle mit schweren Folgen gingen am Freitag in den Abendstunden auf Alsfeld nieder.

Über 70 Feuerwehrmänner waren im Stadtgebiet im Einsatz, auch das Technische Hilfswerk Alsfeld und Lauterbach sei mit 40 Mann vor Ort, um zu helfen, so Stadtbrandinspektor Daniel Schäfer. Ein Lebensmittelmarkt habe vor den Fluten geschützt werden müssen, ein Drogeriemarkt behalf sich mit Säcken von Katzenstreu gegen das eindringende Wasser. Einige Autos steckten in der Senke An der Au in den Wassermassen fest, sowohl auf der Straße selbst als auch auf dem angrenzenden Parkplatz eines Lebensmittelgeschäfts.

Wasser zwei Meter hoch im DRK

Besonders schlimm hat es dabei das Gebäude des Katastrophenschutzes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) erwischt. „Das Wasser stand im Keller zwei Meter hoch“, so Kreisgeschäftsführer des DRK, Thorsten Ellrich. Den Goethepark und den Rodenberg hinab schoss das Wasser in die Senke an der Straße An der Aue“, sodass innerhalb kürzester Zeit der Keller, der Parkplatz mit den Pkw und die Garagen mit den Rettungswagen unter Wasser stand. „Das Ganze dauerte vielleicht 15 Minuten“, berichtet Manfred Hasemann vom DRK. Drei gefährdete Rettungswagen konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden und sind weiterhin einsatzbereit. Der Notdienst mit den Einsatzkräften und dem Notarzt haben vorübergehend Quartier in einem nahe gelegenen Hotel bezogen, um den Notdienst aufrechterhalten zu können.

"Unfassbar hoher Schaden"

„Vor fünf oder sechs Jahren ist das Rote Kreuz schon einmal überflutet worden, aber so schlimm hat es uns noch nie getroffen“, so Hasemann. Ein „unfassbar hoher Schaden“ sei entstanden. Die gerade für 20.000 Euro erneuerte Heizungsanlage stehe komplett unter Wasser, ebenso die gesamte Katastrophenschutzausrüstung wie Decken, Feldbetten oder Zelte. Die Aufräumarbeiten werden schätzungsweise die ganze Nacht andauern. Die Schadenshöhe sei zur Zeit noch nicht abschätzbar. Bereits einen Tag zuvor waren drei Orte im nahe gelegenen Mücke überflutet worden.

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