Rote Jacke immer auf Baustelle zu sehen: Plakette für Speierhaus

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Ehrenamtspreis verliehen, nun wird die Plakette angeschraubt: Konrad Rüssel im Einsatz.
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Freuen sich über die Anerkennung und das Engagement: Joachim Legatis und Konrad Rüssel vom Verein Gedenkstätte Haus Speier, Ansgar Brockmann vom Landesamt für Denkmalpflege, Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule und Bauamtsleiter Bernhard Hoffmann.
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Viel Lob für außergewöhnliches Engagement gab es für die fleißigen Vereinsmitglieder der Gedenkstätte Haus Speier in Angenrod.

Sie haben dieses Jahr den Ehrenamtspreis der Denkmalpflege erhalten, nun wurde die Plakette feierlich im Beisein von Vereinsvertretern, Bürgermeister Stephan Paule, Bauamtsleiter Bernhard Hoffmann und Ansgar Brockmann vom Landesamt für Denkmalpflege und anderen am Haus Speier befestigt.

Brockmann lobte den großen Einsatz zum Erhalt der Ruine, der zuallererst da war, lange bevor es finanzielle Unterstützung für das Projekt gab. Es sei nur der Beharrlichkeit der Einzelnen zu verdanken, dass das Fachwerkhaus nicht doch abgerissen wurde. Bauamtsleiter Hoffmann betonte, dass es vor zehn Jahren noch keiner für möglich hielt, dass man einmal so weit kommen würde mit dem Haus. Mein sei mit dem Wunsch auf Erhalt bei ihm auf offene Ohren gestoßen.

Denn dieses Gebäude sei nicht ersetzbar, hier hätte Geschichte stattgefunden. Dem Lob schloss sich auch Bürgermeister Paule an. Er sei zusammen mit Landrat Görig einst ein Verhinderer gewesen bei der Verwirklichung, das Haus in eine Gedenkstätte zu verwandeln. Das habe sich nun geändert. Jeder Euro sei hier sehr gut angelegt. Die Mitglieder des Vereins hätten gezeigt, dass ihr Engagement keine Eintagsfliege sei, sondern sie hätten sich dauerhaft bis heute in beachtenswerter Weise eingesetzt.

Die Gedenkstätte sein ein Symbol für Nachhaltigkeit, Integration und Geschichte. Mithilfe der Zuschüsse von mehreren Seiten war dem Team um Konrad Rüssel und Anton Reichel möglich, vieles in Eigenregie auf die Beine zu stellen. „Zusammen sind Anton und ich schon fast 160 Jahre alt”, so Konrad Rüssel schmunzelnd.

„Die rote Jacke von Rüssel sehe ich eigentlich immer auf der der Baustelle, wenn ich hier vorbeifahre”, so Paule anerkennend.

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