Sattes Ergebnis: Swen Bastian mit 94 Prozent zum SPD-Landtagskandidaten gewählt

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Bürgermeisterin Claudia Blum, Landrat Manfred Görig, Ersatzkandidat Uwe Habermehl, der Gießener SPD-Vorsitzende Matthias Körner, SPD-Landtagskandidat Swen Bastian, Matthias Weitzel und Christina Blank, die Verlobte von Swen Bastian (von links).

Mit einem starken Ergebnis von 94 Prozent haben die Mitglieder der Wahlkreisdelegiertenkonferenz Swen Bastian aus Alsfeld zum Kandidaten der SPD im Wahlkreis 20 Vogelsberg/Laubach für die Hessische Landtagswahl am 28. Oktober gewählt.

Der 38-jährige Vorsitzende der Vogelsberger SPD hatte bei der Abstimmung in der Stadthalle von Homberg/Ohm keinen Gegenkandidaten und wurde in der Aussprache mit viel Lob und Unterstützung bedacht.

In den nächsten Jahren werde sich entscheiden, ob das Land gegenüber den Städten in Hessen weiter abgehängt werde, oder ob man eine positive Umkehr erreichen könne. „Das Interesse der Landespolitik muss nachhaltig und zielgerichtet auf unsere ländlichen Regionen gelegt werden. Das müssen wir selbst erreichen, mit einer starken, selbstbewussten Stimme in Wiesbaden.“, so Bastian in seiner Rede. Aktuell könne man wieder erleben, dass die CDU-geführte Landesregierung immer nur kurz vor Wahlen das Thema ländlicher Raum für sich entdecke. Nach dem Urnengang verfliege dieses Interesse in der Regel aber schnell wieder und es verbessere sich wenig bis gar nichts. „Ich bin mir sicher, die Menschen im Vogelsbergkreis durchschauen diese Ankündigungspolitik. Die CDU Regierungen hatten 19 Jahre Zeit, sich um den ländlichen Raum zu kümmern. Diese Zeit wurde leider nicht genutzt.“, bilanzierte Bastian.

Einen inhaltlichen Schwerpunkt seiner Rede legte Bastian auf die Landwirtschaft, die von besonderer Bedeutung für die Wertschöpfung und das Angebot von Arbeits- und Ausbildungsplätzen in der Region sei. „Unsere Landwirte brauchen mehr Unterstützung und Wertschätzung, statt immer mehr Bürokratie und Auflagen. Ich möchte Ansprechpartner und Kümmerer für unsere Landwirte und Betriebe sein, denn Lebensmittelproduktion und Landschaftspflege gehören ebenso zum Vogelsberg wie der Hoherodskopf“, machte Bastian deutlich. Deshalb freue er sich, dass der SPD Unterbezirksvorstand mit dem Landwirt Uwe Habermehl aus Lauterbach-Allmenrod einen hervorragenden Vorschlag für die Ersatzkandidatur der SPD für den Landtag gemacht habe, dessen Wahl er der Versammlung ans Herz lege. „Wir werden eine verlässliche Betreuung und gute Bildung vor Ort sicherzustellen und dafür Sorge tragen, dass auf dem Land gute Arbeitsplätze mit Perspektiven für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entstehen. Voraussetzung dafür sind eine intakte Infrastruktur, schnelle Verkehrswege und moderne Datennetze“, sagte Bastian. Zum guten Leben auf dem Land zählten eine wohnortnahe Gesundheits-, Haus- und Facharztversorgung ebenso, wie ein professionelles Pflegeangebot und die Unterstützung lokaler Initiativen aus dem Bereich Kultur, Sport und Ehrenamt. „Ich bin voll und ganz fokussiert darauf, unserer Region eine starke Stimme in Wiesbaden zu geben. Es geht mir nicht um irgendein politisches Amt. Ich habe den festen Wunsch, im Hessischen Landtag die Rahmenbedingungen für unsere Heimat zu verbessern. Dabei muss gelten: Der Vogelsberg zuerst. Nicht die Partei zuerst.”Prominente Unterstützung bekam Bastian in der Aussprache unter anderem vom Gießener SPD-Unterbezirksvorsitzenden Matthias Körner, Bürgermeisterin Claudia Blum, der ehemaligen Bundestagsabgeordneten Birgit Kömpel, dem Vogelsberger Juso-Chef Maximilian Ziegler und dem Alsfelder SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Florian Sauermann.

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