Schnippeldisko und mehr: Evangelische Jugend auf der Grünen Woche in Berlin

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Elisabeth Milde (links) und Franziska Hardt (rechts) diskutieren mit Wolfram Eberhardt über Digitalisierung in der Landwirtschaft.

14 Vogelsberger Jugendliche und junge Erwachsene tummelten sich vergangene Woche auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin und repräsentierten dort die Evangelische Jugend auf dem Land.

Seit Jahrzehnten ist das Engagement der evangelischen Jugend ein fester Bestandteil auf der weltgrößten Landwirtschaftsmesse. Jung, dynamisch und ein bisschen eigenwillig präsentieren die jungen Leute den Vogelsberg, Hessen und die Evangelische Jugend. Die 16- bis 25-Jährigen hatten beispielsweise Wolfram Eberhardt zu Gast, den Leiter der Unternehmenskommunikation der CLAAS Gruppe. Mit ihm diskutierten Elisabeth Milde und Franziska Hardt über Digitalisierung in der Landwirtschaft, Gerechtigkeit zwischen Groß- und Kleinbauern, Vorkehrungen gegen Datenmissbrauch und Welternährung. Mit Maren Heincke gab es ein Fachgespräch über Nutztierethik. „Sehr spannend und zum Nachdenken anregend finde ich die Begegnungen mit politischen Personen, wie z.B. Bundesumweltministerin Klöckner“, berichtete Karina Viterspan (Vorsitzende der EJVD im Vogelsberg).

Die „Schnippeldisko“ ist eine weitere kritische Gegenaktion: Hunderte Jugendliche retten und verwerten weggeworfenes Obst. Außerhalb des Messelebens erkundeten die Jugendlichen auch Berlin und seine Sehenswürdigkeiten und testeten einige vegane Trend-Restaurants. Unter dem Wahlspruch „Wir haben es satt“ versammelten sich tausende Menschen zur Großdemonstration, um ihre Stimme für gutes Essen und eine gute Landwirtschaft zu erheben. „Für unsere zweite Jugendklimakonferenz im Herbst zum Thema „Fleisch, Karotte, Käfer“, bei der es um die Zukunft unserer Ernährung gehen soll, nehmen wir hier viele Impulse mit“, sagte Sophie Schramm, Jugendsynodale aus Heblos.

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