Schüler der ASS interviewen ihre neue Schulleiterin

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Ein gutes Gespräch führte Annette Knieling (Zweite von links) mit dem Team der Presse-AG.

Seit Ende der Osterferien hat die Albert-Schweitzer-Schule (ASS) eine neue Schulleiterin. Annette Knieling wird die Schule leiten, bis das Auswahlverfahren für die Nachfolge von Elisabeth Hillebrand abgeschlossen ist.

Doch wer ist Annette Knieling? Die Presse-AG der ASS besuchte sie vor kurzem in ihrem Büro und stellte ihr wichtige Fragen.

Schüler: Wie sind Sie nach Alsfeld gekommen?

Knieling: Ich wurde vom Kultusministerium nach Alsfeld abgeordnet. Die Albert-Schweitzer-Schule ist eine große Schule, die nicht ohne Schulleitung sein sollte.

Kommen Sie jeden Tag aus Kassel?

Nein, ich habe ein möbliertes Zimmer in Maar. Dort bleibe ich unter der Woche.

Kannten Sie den Vogelsberg schon? 

Nur vom Durchfahren, allerdings komme ich ja aus dem Schwalm-Eder-Kreis, da ist der Vogelsberg ja nicht weit...

Wie finden Sie unsere Schule?

Die Schule selbst ist auch eine neue Erfahrung für mich, denn bisher habe ich immer nur erwachsene Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Eine Schule von der 5. bis zur 12. oder 13. Klasse ist für mich nun etwas anderes als sonst. Aber ich kann jetzt schon sagen, ich fühle mich hier sehr wohl und gut aufgenommen.

Warum sind Sie Lehrerin geworden?

Eigentlich wollte ich Journalistin werden, aber meine Eltern wollten, dass ich etwas mache, bei dem ich abgesichert bin. Und da Deutsch und Englisch meine Lieblingsfächer waren, lag es nah Lehrerin zu werden.

Unterrichten Sie auch bei uns an der Schule und wenn ja, welche Fächer?

Hier an der Schule unterrichte ich nicht, aber meine Fächer sind Deutsch, Englisch und Darstellendes Spiel.

In Ihrer Vorstellung auf der Website der Schule sagen Sie, Sie bleiben nur für das Auswahlverfahren, bis ein neuer Schulleiter oder eine neue Schulleiterin kommt. Warum?

Die Schule hat fast 1000 Schülerinnen und Schüler, und das Bewerbungsverfahren für die Schulleitung läuft. Es gibt drei Bewerbungen, das ist ja schon bekannt. Und da keiner der drei einen Vorteil haben soll, etwa weil er oder sie jetzt schon Erfahrungen als Schulleiter sammeln kann oder die Schule noch besser kennt, als die anderen, wurde ich vom Kultusministerium nach Alsfeld abgeordnet. Zunächst für ein halbes Jahr, dann sollte das Auswahlverfahren abgeschlossen sein.

Was tun Sie in Ihrer Freizeit?

Ich bin gerne draußen und arbeite dann viel im Garten. Außerdem gehe ich gerne mit meinem Mann ins Theater.

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