Sprengung eines Geldautomaten in Alsfeld: Silberner Opel Mokka weiterhin im Mittelpunkt der Ermittlung

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Die Täter erbeuteten einen hohen Bargeldbetrag.

Die Spuren der Explosion sind am Mittwochmorgen deutlich zu erkennen: Fensterscheiben gingen zu Bruch, der Geldautomat liegt in Trümmern, die Bankfiliale wurde abgeriegelt – die Polizei geht von einem Sachschaden von etwa 60.000 Euro aus. Was ist passiert?

Alsfeld - In der Nacht auf Mittwoch, um 2.45 Uhr, sprengten bislang unbekannte Täter den Geldautomaten der Commerzbank-Filiale in Alsfeld, Ludwigsplatz 5. Die Staatsanwaltschaft Gießen hat sich dem Fall angenommen und teilt auf Anfrage unserer Zeitung mit, dass die Täter eine Gas-Luft-Mischung in den Automaten geleitet und damit die starke Explosion herbeigeführt haben sollen. Die Täter sollen so einen hohen Bargeldbetrag erbeutet haben.

Dabei blieben sie wohl aber nicht unbemerkt: Zeugen beobachteten nach der Explosion einen silbernen Opel Mokka, wie er den Tatort mit hoher Geschwindigkeit und ohne Kennzeichen verließ.

Die Kriminalinspektion Alsfeld, die unter Federführung der Staatsanwaltschaft Gießen die Ermittlungen führt, fahndet weiterhin intensiv nach diesem Auto. „Konkrete Verdachtsmomente auf Tatverdächtige liegen nicht vor“, teilt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mit. Die Polizei gehe zudem davon aus, dass die Tat von einer organisierten Bande verübt wurde, die mindestens bundesweit agiert.

Hinweise zu der Tat nimmt das Polizeipräsidium Osthessen an unter Telefon 0661-1050.

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