Auf dem Springerzug in Herbstein ging es hoch her

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Bestes Wetter, tolle Springer, kreative Wagen und närrische Stimmung: Der traditionelle und einzigartige Faschingsumzug an Rosenmontag in Herbstein war wieder ein voller Erfolg.

Einmal im Jahr verwandelt sich Herbstein in eine einzige Partyzone. So feierten am Rosenmontag auch dieses Jahr rund 5000 Narren den traditionellen Springerzug in der „Stadt auf dem Berge”. Er ist einzigartig in Deutschland und geht zurück „auf einen Brauch Tiroler Steinmetze, die im 17. Jahrhundert Restaurationsarbeiten an der Stadtmauer vornahmen”, erklärt Michael Ruhl, Leiter des STATT-Museums in Herbstein. Einzigartig ist etwa der bunt kostümierte Bajazz, der den rund drei Stunden dauernden Umzug anführt – dieses Jahr verkörpert durch Benedikt Wiegand, dem die unermüdlich tanzenden und hüpfenden Springer folgten: Ein Kraftakt. An den Gasthäusern Herbsteins forderten die Springer die Wirte zu einem Tänzchen und nach einem Schnäpschen.

Nach dem Bajazz, den Springern und dem Elferrat folgten viele weitere Traditionsfiguren – etwa der Erbsenstrohbär, der aufwendig mit Stroh gewickelt wurde, das Siebpferdchen, die Schwellköpp und die Affen. Doch auch die Motivwagen überzeugten mit guten Ideen und politischen Spitzen: Die Air-Berlin-Pleite, das Aussterben der Bienen, die Legalisierung von Marihuana, der Breitband-Ausbau oder der marode Kinderspielplatz in Herbstein wurden unter anderem thematisiert. Bei viel Musik, ausgelassener Stimmung und tollem Wetter boten die insgesamt 40 Zugnummern den begeisterten Zuschauern eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Feier, die im „Haus des Gastes” fortgesetzt wurde.

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