Stadtgeschichte im Freiwilligenzentrum lebendig gemacht

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Ließ Alsfelder Stadtgeschichte lebendig werden: Hans Jürgen Stinder im Freiwilligenzentrum.

Stadtgeschichte wurde lebendig, als jetzt Hans Jürgen Stinder auf Einladung von AWO und SPD-Senioren bei einer Plauderei bei Kaffee und Kuchen im vollbesetzten Freiwilligenzentrum die Besucher mitnahm auf einen Spaziergang durch das Alsfeld vor der Altstadtsanierung.

Viele Erinnerungen wurden wach beim Gang über die von älteren Alsfeldern in der Jugend so oft abgelaufene “Idiotenrunde”, vom Marktplatz über Obergasse, Alicestraße, Marburger Straße zur Mainzer Gasse. Gespickt mit Anekdoten und Geschichten, teilweise in “Alsfelder Platt”, illustrierte Hans Jürgen Stinder, auch beim Vergleich alter Schnappschüsse mit Aufnahmen von heute, wie sehr Alsfeld im Laufe der Jahrzehnte sein Gesicht verändert hat.

Besonders deutlich wurde dies am Schlusspunkt des Rundgangs, dem alten Scheunenviertel rund um Schnepfenhain und dem heutigen Regionalmuseum, einst ein vielfältiges Gewirr von Scheunen, heute erinnert daran nichts mehr. Mit seinen ebenso informativen wie unterhaltsamen Ausführungen hatte Hans Jürgen Stinder den Nerv der Besucher getroffen, von denen der eine oder andere Alt-Alsfelder seinerseits Erlebnisse, Informationen und Erinnerungen beisteuern konnte, die ihren Niederschlag in Stinders Notizblock fanden.

Einhellig war die Runde am Ende der Auffassung, eine solche Veranstaltung müsste im kommenden Jahr unbedingt fortgesetzt werden.

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