2. Tattoo-Convention in Alsfeld außergewöhnlich gut besucht

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Autos aus ganz Deutschland waren am Wochenende vor der Alsfelder Hessenhalle geparkt, die Besucher der 2. Tattoo Convention strömten tatsächlich von überall her.

Autos aus ganz Deutschland waren am Wochenende vor der Alsfelder Hessenhalle geparkt, die Besucher der 2. Tattoo Convention strömten tatsächlich von überall her, um sich über die neuesten Neuigkeiten in Sachen Tattoos und Körperschmuck zu informieren oder sich sogar das eine oder andere Kunstwerk selbst unter die Haut stechen zu lassen. Sehr beliebt, gerade unter den Tierfreunden, war dabei am Freitag der Stand der SoulDogs.

Stechen für den guten Zweck

Dort konnten sich die Besucher ein kleines Tattoo stechen lassen, dessen Erlös komplett für zwei Tierschutzprojekte bereitgestellt wurde: je zur Hälfte an Bordeauxdoggen in Not und den Tierschutzverein Alsfeld. So kam die stolze Summe von 1370,10 Euro zusammen. So kamen auch mehrere Aktive des Tierheims Alsfeld, um sich ihre Lieblingstiere verewigen zu lassen. „Das ist mein erstes Tattoo“, erzählt Tierschützerin Bettina Reser, „eigentlich mochte ich Tattoos nie, aber so eine kleine Katze am Knöchel finde ich doch ganz cool.“ Mit sicherer, ruhiger Hand stach Flo aus Hamburg das Bild schnell und routiniert fertig. „Ich bin das erste Mal für SoulDogs aktiv“, berichtete er, „solche Projekte unterstütze ich gerne.“ Erleichtert war Reser trotzdem, als das frische Tattoo versorgt war und sie sich wieder von ihrem Stuhl erheben konnte: „Mit dem Schmerz kam ich prima zurecht, das war nicht so schlimm wie beim Zahnarzt.“

Für jeden Geschmack etwas dabei

Einige Künstler hatten sich auf schwarze Tattoos mit traditionellen Mustern spezialisiert, anderen mochten lieber ausgefallen bunte Werke mit fantasievollen Märchenfiguren. Für jeden Geschmack war der passende Künstler unter den 150 Ausstellern zu finden. Highlights waren sicherlich Mittelalterfan Eike, der ohne Maschine nordische Motive stach, und die beiden Künstlerinnen Deni und Betty, die ebenfalls nur mit einem Holzstäbchen und Einwegnadel ihre Kunden verschönerten. Dafür wurden sie bei der letzten Convention in Hameln mit einem Preis überrascht. Dabei sei das sogenannte Handpoking hautschonender, weniger schmerzhaft und die Wunden heilten besser ab. Außerdem sähen die Tattoos weicher aus, so Betty.

Veranstalter begeistert von Resonanz

Veranstalter Thorsten Krekeler zeigte sich vom guten Besuch begeistert: „Auf so eine gute Resonanz haben wir kaum zu hoffen gewagt. Bereits am Freitagmittag war mehr los als auf der gesamten Convention im letzten Jahr.“ Er plant, die Tattoo-Messe in Alsfeld fest zu etablieren. Mit zum Erfolg trugen nicht zuletzt die coolen Hits der zahlreichen Bands in den Abendstunden bei, die für eine ausgelassene Stimmung sorgten.

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