Thema Forschung: Agrarausschuss in Neu-Ulrichstein

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Prof. Dr. Klaus Peter Ebke stellt den Teilnehmern des Landesagrarausschuss die Prinzipen der Untersuchungsmethoden bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln live an einem Teichversuch vor.

Der Standort Neu-Ulrichstein in Homberg ist bereits seit Jahrzehnten ein Begriff in landwirtschaftlichen Kreisen.

Auf der letzten Sitzung des Landesagrarausschusses konnten sich die Teilnehmer ein eigenes Bild von den heutigen Arbeiten an der privat organisierten Forschungseinrichtung machen. So standen insbesondere die Umsetzung des neuen Düngerechts, Angelegenheiten zum Vorkaufsrecht nach dem Grundstücksverkehrsgesetz sowie die Neubefristung des Hessischen Jagdgesetzes zur Beratung an. Am Forschungszentrum werden landwirtschaftliche Prozesse im Landbau und in der Nutztierhaltung unter den Ansprüchen der guten Laborpraxis ausgeführt. Dafür bietet die ehemalige Domäne alle Möglichkeiten.

So werden z.B. auf den Ackerflächen parzellenweise Untersuchungen zu schädlichen Auswirkungen von Pflanzenschutzmittel auf Insekten durchgeführt oder es wird an Milchkühne die potentielle Anreicherung von Pflanzenschutzmitteln in der Milch untersucht. Diese Untersuchungen sind gesetzlich vorgeschrieben und bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln zu erbringen. Die Teilnehmer des Ausschusses zeigten sich beeindruckt von dem Nutzungskonzept was sich in einer lebhaften Diskussion ausdrückte.

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